Diesen YouTube Ausschnitt aus einer Diskussion auf 3 sat (vom 14.1.2009) habe ich gerade gefunden – und er bestätigte alle meine Beobachtungen und Vorurteile gegenüber Frauen. (Lesbische Frauen leider oft nicht ausgeschlossen.) Frauen schauen bei ihrer Partnerwahl vorwiegend auf Status und benützen ihre Sexualität als Tauschware um an materielle Güter und gesellschaftliche Privilegien zu gelangen. (Siehe die Texteinblendung unten links im Bild bei ca. Minute 3:12) Und da habe ich mich gewundert, warum die überwiegende Mehrzahl der Frauen kein eigenes Begehren haben. Wie auch, bei dieser über die Jahrtausende schon unveränderten Einstellung. Da bin ich aber irgendwie keine Frau, denn ich habe immer nach dem „Jägerinnenprinzip“ gehandelt: Alles Attraktive her zu mir;-)
Aber diese höchst aufschlußreiche Diskussion hat mich noch mehr in meiner Überzeugung bestärkt, dass bewusste (z. B. also sich darüber bewusst sein, das wen/wie man liebt nicht nur eine Privatangelegenheit ist, sondern auch gesellschaftliche relevant sein kann usw.) und begehrende Frauenliebende Frauen eine Art kulturelle Weiterentwicklung sind. Sie lösen sich aus dem Weibchen- und Tierstatus und beginnen FrauenMenschen zu werden. Und warum dieses zu großen Teilen über die selbstbestimmte Sexualität und das eigene Begehren gehen muss, das zeigt dieser Filmausschnitt ja aufs Vorzüglichste. Da können Frauen noch so viel  emanzipatorisch in die Arbeitswelt drängen, wenn sie ihre Begehrensstrukturen nicht gleichzeitig ändern, bleiben sie auch dort nur bessere Dienerinnen und privat die ewigen Nutten.

Und noch sehr interessant fand ich die letzte Bemerkung, dass in den USA die Zeiten des Gendermainstreaming und „Frauen müssen wie Männer werden“ wohl endgültig vorbei zu sein scheinen. Nachhaltiger Feminismus heißt dort die neue Strategie, in der wieder mehr auf die Unterschiedlichkeiten von Männern und Frauen geschaut und diese auch gefördert werden. Denn sie (Frauen) sind nicht wie Männer, sind aber auch nicht das völlige Gegenteil von ihnen. (Also nicht die ewigen Gegensatzpole Küche versus Karriere.) Sie sind was völlig Neues und müssen sich noch entwickeln, selbst erfinden und erschaffen. Eigenes Handeln und eine Masse an Kreativität ist also gefragt! Braucht in Deutschland aber wohl noch einige Zeit bis dieses auch hier angekommen ist.