944812_626289800745815_1175256032_n

Ursprung von Weihnachten:
Weihnachten ist kein keltisches Fest sondern viel älter. Ursprünglich wurde die Rückkehr der Kosmischen Mutter zur Wintersonnenwende gefeiert und die Kosmische Mutter, die Magische Tod-in-Lebenwandlerin erschien in ihrer Dreiheit als Mutter Erde, als Frau Mond und Frau Sonne. Deswegen haben die Germanen auch noch die Heiligste Weihenacht als Mondnacht, Mutternacht gefeiert. Nicht der Sohn und der Vater standen im Mittelpunkt, sondern die Mutter, die am Anfang allen Lebens steht und somit auch am Anfang der Schöpfung und am Anfang von Religion. Die Kosmische Mutter können wir Gott die MUTTER nennen und sie war nachweislich schon in der Altsteinzeit, im Paläolithikum bekannt. Die Kelten erschienen erst circa 600 n.u.Z. und gehören zu den kriegerischen Reiterkriegern, die zwar die Alte Religion noch kannten, aber sie stehen auch wie alle indoeuropäischen Völker für den Anfang der Zerstörung der Zivilisation der Mütter in Alteuropa und das patriarchale Christentum besorgte schließlich den Rest. Während es bei den Kelten, den Germanen, den Griechen und Römern noch Göttinnen gab, verlor Gott die MUTTER durch den Vater-Gott-Monotheismus ihre Göttlichkeit und wurde zu einem passiven Gefäß des Mannes degradiert. Es wird höchste Zeit, dass sich unsere Gesellschaft von dieser Diskriminierung der Frauen befreit und auch Gott die MUTTER wieder in den Mittelpunkt von Religion stellt.
(via Kirsten Armbruster)

vierge ouvrante

vierge ouvrante

Maria:
Die Väter der christlichen Kirche setzten der Verehrung Marias erheblichen Widerstand entgegen, denn sie waren sich darüber im klaren, dass Maria aus einer Mischung verschiedener althergebrachter Göttinnen bestand; zu diesem Göttinnen gehörten Mariamne, die semitische Gottesmutter und Himmelskönigin, Aphrodite-Mari, die syrische Version von Ishtar; Juno, die gesegnete Jungfrau, Isis als Stella Maris, Stern des Meeres, Maya, die orientalische Jugfrau-Mutter des Erlösers, die Moiren oder dreifachen Schicksalgöttinnen und viele andere Versionen der Großen Göttin. Selbst Diana-Lucifera, die Morgenstern Göttin, ging als Marias „Mutter“ Anna oder Dinah, in die christlichen Mythen ein. Die Geistlichen wussten, dass Maria mit denselben Titel belegt wurde wie ihre heidnischen Vorgängerinnen: „Königin des Himmels, Kaiserin der Hölle, Herrscherin der ganzen Welt.“

Sie war in ihrer Funktion als Jungfrau das uranfängliche Wesen, „geschaffen im Anbeginn und vor der Zeit“. (Jungfrau im Sinne von aseitätisch, parthenogenetisch erschaffend)

1524910_627173480657447_2077313770_n

Elfen/Alben/Elben:
Nach Spencer bedeutet das Wort elf, „Elfe“, soviel wie alive, „lebend“. Es gibt allerdings kaum Zweifel, dass Elfen für verstorbenen Ahnen gehalten wurden, die in ihrem Grabhügel weiterlebten.

In dem Paradies „Alfaheimer“ (Elfenland) herrschte das Matriarchat. Hier wohnten die weiblichen Lichtgeister, die die Sonne schufen. Wie die Dakinis, ihre älteren Schwestern, konnten die Elfen, Walküren oder Feen sowohl wunderschön als auch hässlich sein und damit einerseits die Geburt und das Leben, andererseits den Tod verkörpern. In der nach dem Weltgericht folgenden, neuen Schöpfung würde, so hieß es, die neue weibliche Sonne Elbenstrahl heißen.
Die Christen diese alte Theologie, die das weibliche Geschlecht in den Mittelpunkt stellte, ab. Dies belegen christliche Berichte, die die Feste zur Ehre der Elfen als Dämonensabbat beschrieben, bei denen „Tänzer und Tänzerinnen mit Pferdefüßen“ ihre Feenreigen stampfen würden. Henry Moore, ein englischer Philosoph und Dichter des 17. Jahrhunderts, schrieb, dass Elfen vor allem in Nordengland und Irland erschienen.

Zu den anderen Pflanzen, die häufig mit Elfen assoziiert werde, gehörten die der Hel geweihte heilige Stechpalme, die Mistel, die Alraune und verschiedene Hexenkräuter, wie z. B. das Rosmarin, das als Elfenpflanze bekannt war.

856247_627173827324079_24866108_o

Feen:
Die alten heidnischen Götter und Göttinnen, Stammesvorfahren und PriesterInnen verwandelten sich in französichen, deutschen und britischen Volksglauben allesamt in „Feen“. Bei den IrInnen lebt bis heute der Glaube fort, in den heidnischen „sidhe“ (Grabhügeln), von denen es in den ländlichen Gebieten Irlands immer noch mehrere Hundert gibt, würden Feen wohnen. WaliseInnen wie IrInnen nannten die Feen „Mütter“ oder „Segen der Mütter“, das Feenland galt ihnen als das Land der Frauen – eine Reminiszenz an die matriarchalen Gesellschaftsform ihrer Stammesahnen.
Den Erzählungen der KeltInnen zufolge verließen die Feen zu Halloween ihre Feenhügel; diese Hügel waren nach einem alten Glauben die Grabschöße der Wiedergeburt. Halloween war lediglich ein anderer Name für Samhuin, den Tag, an dem die Toten mit Hilfe der Priesterinnen in das Diesseits zurückkehren. Diese Priesterinnen wurden von den Christen als Hexen bezeichnet. Der Respekt vor den heidnischen Toten hielt bis in bemerkenswert späte Zeiten an, und das selbst bei den zum Christentum konvertierten Menschen, deren Kirche die alten Gottheiten zu Teufeln erklärt hatte.

Feenhügel gelten als Eingänge zum heidnischen Paradies, das angeblich unter der Erde, dem Wasser oder den Hügeln entfernter, irgendwo im westlichen Ozean liegender Inseln verborgen war, dort, wo die Sonne erlosch.

Die Feenkönigin war offensichtlich keine andere als die alte Fruchtbarkeitsmutter, wie z. b. Demeter oder Ceres. Laut Williams von Auvergne hieß sie im 13. Jahrhundert Abundia oder die Dame Abonde, „Überfluss“. Sie wurde auch Diana, Venus, Hekate, Sibylle oder Titania genannt. Titania war ein Beiname der kretischen Rhea als Beherrscherin der Erdgeister, die die Titanen genannt wurden und die Vorfahren der olympischen Götter waren. Sie vereinigte in sich alle Aspekte der Dreifachen Göttin.

Das Gebot der Geheimhaltung spielte in der Feenreligion eine zentrale Rolle, weil diese Religion versteckt unter einem religiösen System weiterbestehen musste, das ihre AnhängerInnen mit Folter und Tod bedrohte. Einer der Anklagepunkte, die Johanne von Orléans auf den Scheiterhaufen brachte, war der Vorwurf, sie würde „Feen anbeten und ihnen Ehrerbietung zollen“.

Feen lebten dem Volksglauben nach in tiefen Wäldern, wo ihre verborgenen Heiligen Haine vor christlichen Übergriffen geschützt waren.

Die Feenreligion scheint fast die gesamte christliche Zeit hindurch im geheimen praktiziert worden zu sein, insbesondere von Frauen. Die patriarchale Kirche versuchte unentwegt, ihnen die Große Göttin zu nehmen, gab ihnen dafür aber keinen anderen Ersatz als Maria, der die Macht der alten Göttin fehlte.

Eine der stärksten Anziehungskräfte der Feenreligion lag sicherlich in ihrer toleranten Einstellung zur Sexualität, einem Charakteristikum des alten Matriarchats. Hier lebte etwas fort, dass im krassen Gegensatz zu der streng umweltfeindlichen Haltung der Kirche stand. Das Feenreich war der Himmel der erotischen Engel. Im christlichen Himmel dagegen hatten „Wonne und Seeligkeit“ gerade nichts mit Sexualität zu tun, nicht einmal in der Ehe (Matthäus 22,30). In der Romanze von Aucassin und Nicolette hieß das Reich der Feen Tolerore. Es wurde als Heimat der Liebenden beschrieben – ein völlig entgegengesetztes Bild zum Himmel der Christen, der „alte Priester und alte, verkrüppelte, hinkende Männer“ beherbergte.

(Zitate aus dem Lexikon „Das geheime Wissen der Frauen“, Barbara G. Walker)