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Barbara G. Walker: Das geheime Wissen der Frauen (Lexikon/2007)

Wer kennt heutzutage noch die ursprünglich herrschende Rolle der Frau in Mythologie, Religion und Geschichte, in Sprache, Kunst und Kultur? Die Antworten darauf hat Barbara G. Walker in 25 Jahren tiefgründig recherchiert. Was einst durch das Patriarchat verfälscht und unterdrückt wurde oder gar in Vergessenheit geraten ist, wird von der Autorin mit diesem Werk aufgearbeitet und ins rechte Licht gerückt. Das uralte Wissen der Frauen, das früher als normal und selbstverständlich galt, wird hier wieder belebt.

Eine einzigartiege Enzyklopädie mit 1350 Stichwörtern und 100 s/w Abbildungen, die unterdrücktes, vergessenes Wissen ins rechte Licht rücken: ein tausendfacher Beleg zur herrschenden Rolle von Frauen in Mythologie, Religion und Geschichte, Sexualität und Sprache, Kunst und Kultur. (Amazon)


Christa Mulack: Maria die geheime Göttin im Christentum
(2006)

Unter vielen Namen wird MARIA in der ganzen Welt verehrt: als heilige Jungfrau und Gottesmutter, als reine Magd und Himmelskönigin. Aus der Bibel ist die überragende Bedeutung dieser weiblichen Gestalt im Christentum nicht zu erklären, – die hingebungsvolle Frömmigkeit der Gläubigen muss sich aus anderen Quellen speisen… Die Autorin arbeitet in diesem Buch den religionsgeschichtlichen Hintergrund der Marienverehrung auf: Wie sind die Mariendogmen entstanden? In welchem Zusammenhang stehen die Dogmen mit der Unterdrückung von Frauen? Welche Botschaft hat Maria heute für uns? Dadurch wird deutlich: Eine neue Sicht auf Maria ist möglich und eröffnet vor allen Dingen Frauen einen Zugang zu ihrer verschütteten weiblichen Religiosität. Dr. Christa Mulack lebt als feministische Theologin, Schriftstellerin und Pädagogin in Westfalen. Sie gehört zu den bekannten Vorkämpferinnen für eine Neuinterpretation der christlichen Überlieferung, um Frauen und weiblichen Werten den ihnen gebührenden Platz darin einzuräumen. (Amazon)


Christa Mulack: Natürlich weiblich. Die Heimatlosigkeit der Frau im Patriarchat (2004)

Das Konzept der Gleichberechtigung hat vielen Frauen zwar eine gewisse individuelle Freiheit gebracht, aber nur im Rahmen patriarchaler Strukturen. So regt Christa Mulack eine innerfeministische Diskussion über die Begriffe „Gleichberechtigung“ und „Gleichwertigkeit“ an, weil sie die tatsächlichen Verhältnisse eher verschleiern als verändern. Das Leugnen der biologisch begründeten Geschlechterdifferenz führt heute zu einer Selbstentfremdung der Frau, zumal die jüngste Forschung beweist, dass die Frau von der Natur eindeutig bevorzugt wird und die Frau lebenstüchtiger ist als der Mann. Ein Hindernis für die Frauenbewegung ist die latente Frauenfeindlichkeit selbst bei Frauen. Die Autorin zeigt drei Felder auf, wo deshalb Frauensolidarität besonders nötig ist: im Verhältnis der Mütter und Töchter, zwischen Lehrerinnen und Schülerinnen und in der erotischen Orientierung der Frau.

…Und im letzten Teil nimmt sie sich der Beziehung zwischen Mutter-Tochter, Lehrerin – Schülerin und Frau – Mann – Frau an. Sie erklärt, warum die Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern im Patriarchat scheitern muss und wie man dem ganzen entgegenwirken kann, was so problematisch in den Schulen ist und wieso die Mädchen nicht wirklich das zeigen können, was sie wirklich auf dem „Kasten“ haben und warum Homosexualität bei Frauen weitaus natürlicher ist als ihre Heterosexualität…
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