„A global history of love between women“, lautet der Untertitel des Buches von Leila J. Rupp und ist Ende 2009 in den USA (New York University Press) erschienen. Wir haben es hier schon kurz vorgestellt, aber es hat noch fast ein Jahr gedauert, bis ich es bestellt und auch wirklich ganz gelesen hatte. Leila Rupp, Autorin, Professorin für feministische Studien und Dekanin der Abteilung für Sozialwissenschaften an der Universität von Kalifornien, versucht sich an der anspruchsvollen Aufgabe eine globale und bis in die Prähistorie hineinreichend Geschichte der Frauenliebe zu erstellen. In zehn Kapiteln, inklusive Vorwort und Schlussresümee, arbeitet sie sich durch mehrere Epochen, „reist“ rund um den Globus, beschäftigt sich mit verschiedenen Kulturen und nähert sich somit auch fremden und nicht-westlichen Weltsichten an. Ein besonders schwieriges Unterfangen ist es auch deshalb, weil bis in die heutige Zeit hinein nur sehr wenige mündliche oder schriftliche Zeugnisse von Frauen über die Liebe oder Sexualität zwischen Frauen existieren. Die meisten Quellen stammen aus männlicher Hand. Es sind also vorwiegend ihre (männliche) Verbote, Berichte, Bücher, Kunstwerke, Vorstellungen, Pornografie und Gerichtsprozesse, die zur Auswertung herangezogen werden mussten. Und daraus galt es dann ein „so könnte es wirklich gewesen sein“ herauszufiltern oder neu zu interpretieren. („Make an effort to remember. Or failing that, invent.“ Monique Wittig, Lés Guérillères) P.S.: Ist übrigens heute immer noch so, dass mit der Geschichtsschreibung in Männerhand, auch bei Wikipedia, siehe HIER.

Aber eine der (Haupt) -Erkenntnisse dieses Buches will ich hier schon mal vorwegnehmen: nämlich jene, dass die lesbische Identität, so wie wir sie heute kennen und die der männlichen Homosexualität gleichgesetzt ist, in der Geschichte der Frauenliebe nur einen sehr kleinen Platz einnimmt. Und: Sapphistries ist übrigens ein Kunstwort, das von der Autorin entwickelt wurde. Sie versucht damit die Begriffe „saphhic“-war lange Zeit das am meisten verwendete Wort- und „lesbian“ in einen globalen und zeitlichen Kontext zu bringen.

INHALT:
Kapitel 2 (In the Beginning- 40.000-1200 v. Chr.) beginnt in der, mehr oder weniger imaginierten, Vor- und Urgeschichte. Es beschäftigt sich mit Mythen über frauenzentrierte Gesellschaften, Schöpfungsmythen, die auf der Vereinigung zweier weiblicher Körper basieren und generelle Theorien über die Entstehung menschlicher Gesellschaften. Es greift auch einige moderne Theorien/Schriften über Göttinnenverehrung und Matriarchate auf, (z. B. die der Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Doris Lessing), in denen sehr oft die Möglichkeit/Imaginationen, dass Frauen Sex miteinander haben könnten ausgeblendet werden. Und es streift auch den Mythos der Amazonen und entlarvt sie als wahrscheinlich rein männliche Vorstellungen.

Kapitel 3 (In Ancient Worlds– 3500 v. Chr.-800 n. Chr.) beschäftigt sich mit der ägyptischen, chinesischen, indischen und der Inka- und Azteken Zivilisation, und endet bei den Griechen (Athen, Sparta) und Römern, einschließlich Sappho und Lesbos. Es geht auch der Frage nach, warum das Erbe Sapphos bis heute so bedeutsam geblieben ist. Sehr interessant fand ich übrigens die Anmerkungen zu der griechischen Stadt Sparta, die unter einem militärischen Regime stand und daher Männer und Frauen bis zu ihrem 30ten Lebensjahr in getrennten Welten lebten. Als sie dann zwecks Heirat oder Nachkommenzeugung zusammen kamen, war es üblich, dass die Frauen ihre Haare abschnitten und Männerkleidung trugen, damit sie ihren Männern (die bis dahin Sex nur mit anderen Männern gehabt hatten) nicht allzu fremd erschienen.

Kapitel 4 (In Unlikely Places– 500 v. Chr.-1600 n. Chr.) bewegt sich durch einen sehr langen Geschichtszeitraum und beschäftigt sich, unter Berücksichtigung der verschiedenen Weltreligionen, mit den Beziehungen von Frauen, die in nach Geschlechtern getrennten Räumen lebten. D. h. mit Frauen, die in Klöstern, Harems oder in polygamen Haushalten (mehrere Ehefrauen) lebten, Mystikerinnen und Hexen. Es ist eine eher dunkle Zeit, in der die klassisch-griechische Zivilisation schon untergegangen war aber jene von Europa noch nicht auferstanden ist. Die Quellen über Frauenliebe sind rar und dennoch gibt es sie, wie diesen Liebesbrief hier, den eine Nonne für eine andere verfasst hat:

It is you alone I have chosen for my heart…
I love you above all else,
You alone are my love and desire…
When I recall the kisses  you gave me,
And how with tender words you caressed my little breasts,
I want to die
Because I cannot see you.

Kapitel 5 (In Plain Sight– 1100-1900) beschäftigt sich mit den Cross-Gender oder „Drittes Geschlecht“ Phänomenen in traditionellen indianischen, indischen und Balkangesellschaften, und mit „weiblichen Ehemännern“, die in manchen afrikanischen Gesellschaften als „soziale Männer/gesellschaftlich männlich“ (social males) Frauen heiratet konnten. Auch Frauen im frühen Europa (später dann auch in den Vereinigten Staaten, Australien und Neuseeland) heiraten andere Frauen, indem sie heimlich das (soziale) Geschlecht wechselten. Und es stellt auch fest, das ein sozialer Geschlechterwechsel (nicht zu verwechseln mit dem modernen Begriff der „Transsexualität“) nicht zwangsläufig etwas mit dem Begehren nach einer Frau zu tun haben musste, er konnte auch andere Gründe haben. z. B. Religiöse, wenn eine Frau Geld verdienen musste, oder sie keine Kinder bekommen konnte (in manchen afrikanischen Gesellschaften üblich) hatte sie als sozialer Mann die Möglichkeit eine andere Frau zu heiraten (die Kinder zeugte in dem Fall z. B. der Bruder oder so).

Kapitel 6 (Finding Each Other– 1600-1900) beschreibt das Entstehen von Gemeinschaften/Community, d. h. die ersten Frauengruppen und/oder Orte des öffentlichen Zusammentreffens, die zunächst nur in den großen Städten entstanden waren. Das waren z. B. die „roaring girls“ in London, die „randy woman“ in Amsterdam oder auch Frauen in Bordellen oder Gefängnissen. Es erzählt auch von europäischen Adligen, welche der Frauenliebe verdächtig wurden, von Antiheiratsbewegungen in China, Liebesdarstellungen zwischen Frauen in Gedichten in Urdu- und schließlich vom Auftauchen der romantischen Freundschaften in Europa und in den Vereinigten Staaten.

Kapitel 7 (What´s in a Name?- 1890-1930) beschreibt wie die Identität „lesbisch“ bzw. „invertiert“ (=ungekehrt), „homosexuell“ durch Sexualwissenschaftler wie Havelock Ellis, Hirschfeld oder Krafft-Ebing (werde ich vielleicht noch einen gesonderten Artikel zu schreiben) erschaffen und dann, von Deutschland aus, bis nach China und Japan importiert wurde. Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die Vorstellung davon sich größtenteils von der männlichen Sexualität ableitete. In der westlichen Welt  (und auch anderorts) war es lange üblich, dass Männer aus höheren Gesellschaftsschichten (elite men) jeden penetrieren konnten, der ihnen sozial unterlegen war, d. h. nicht nur Frauen, sondern auch Jungen, Sklaven, Bedienstete und alle Angehörigen der Unterklasse. Seine „Heterosexualität“ wurde dadurch nicht angetastet. Erst die neue Theorie besagt, dass jeder Mann, der sich sexuell mit einem anderen Mann einlässt, zu einem „Homosexuellen“ wird.
Eine Anmerkung noch zu „invertiert“: Kraft-Ebing verstand unter „umgekehrt“ oder „umgedreht“ das Gender, nämlich dass dann eine Frau wie ein Mann dachte, handelte und fühlte und vice versa.

Kapitel 8 (In Public– 1920-1980) stellt Gruppen/Communities/Zusammenkünfte von Frauen vor die, manchmal absichtlich, manchmal nicht, die Lieben zwischen Frauen ans Licht der Öffentlichkeit brachten. Z. B. Schulmädchen in Europa, den Vereinigten Staaten, China und Japan, feministische/frauenrechtlerische Gemeinschaften oder der private kulturelle Salon von Natalie Barney. (New York, Paris und Berlin- von 1920 bis ca. 1950)

Kapitel 9 (A Word of Difference– 1960 bis heute) betrachtet die verschiedensten Arten/Möglichkeiten, die Frauen bis in die heutige Zeit hinein nutzen, um andere Frauen zu lieben. Sie finden sich in reinen Frauengruppen, lassen sich in polygamen Haushalten mit der Zweit- oder Drittfrau ein, heiraten einander, übertreten die Gendergrenzen und werden zu einem maskulin-feminin Pärchen oder verlieben sich in die beste Freundin.

ZUSAMMENFASSUNG:
Seit frühester Zeit gab es Zeugnisse über die Liebe zwischen Frauen, auch wenn sie oft gefürchtet, ignoriert oder geleugnet wurden. Schöpfungsmythen, die von der Vereinigung zweier weiblicher Körper erzählen und Geschichten über zwei ehemalige Ganzheiten (Kugelmenschen, aus Platons Werk Symposion) die, nun getrennt, sich wiederzuvereinigen trachten, zeigen dass Heterosexualität nicht das einzige Modell gewesen war.
Gesellschaften, die der Sexualität generell positiv gegenüber eingestellt waren tolerierten die Lieben zwischen Frauen mehr, und manchmal führte gleichgeschlechtliche Liebe auch eine friedliche Coexistenz neben den heterosexuellen Varianten. Lediglich maskuline Frauen und Frauen, die sich der männlichen Kontrolle entzogen hatten, machten sie zu einer Bedrohung für die soziale Ordnung.
Aber die weltweite und über alle Zeiten hinweg fortbestehende Unterordnung der Frau unter den Mann, bestimmt(e) auch die unterschiedlichsten Möglichkeiten/Arten und Weisen wie Frauen sich lieben konnten. Da somit Frauen stets unwichtiger als Männer gesehen wurden, gab es für sie aber auch weniger religiöse Verbote, gesetzliche Strafverfolgungen, Bestrafungen- und daher konnten sie untereinander oft machen was sie wollten. Hauptsache sie heirateten, hatten Sex mit Männern und sorgten somit für genügend Nachkommen.
Ausnahmen waren Frauengemeinschafen wie Frauenklöster, die zwar unter der Kontrolle von männlich dominierten religiösen Institutionen standen, die aber, trotz strenger Verbote, ironischerweise oft erst einen Platz für die Liebe zwischen Frauen schufen. Auch Frauenquartiere in Städten, Bordelle, Gefängnisse oder Schulen erleichterten Liebe und Sexualität zwischen Frauen.
Da Frauen aber seit jeher generell wenig Zugang zum öffentlichen Raum hatten (ist in der arabischen Welt z.t. bis heute noch so, Männer sitzen in Männercafés und Frauen treffen sich zuhause- wo es dann verbal heftig „zur Sache“ geht, wie ich es bei meiner irakischen Freundin oft erlebt habe) mussten sie, wenn sie zusammen sein wollen, sich andere Wege und Orte überlegen.

Das begann sich erst mit dem Prozess der Industrialisierung und der Städtebildung zu ändern, denn dieses ermöglichte die Entstehung von öffentlichen Plätzen und Treffpunkten (Cafés, Bars, Salons), verschaffte den Frauen einen leichteren Zugang zur Bildung und Berufstätigkeit und erleichterte somit die, lange befürchtete, Unabhängigkeit von männlicher Kontrolle. Auch wenn diese Entwicklungen an den unterschiedlichsten Orten stattfanden, hatten sie dennoch ähnliche Auswirkungen. In Europa z. B. fanden sowohl Frauen aus der städtischen Unterschicht als auch Adlige zusammen (und ernteten dafür Denunziation in Form von obszönen Gassenliedern oder Pornografie). In China waren es die Fabrikarbeiterinnen auf der einen, die Zweitfrauen in vermögenden Haushalten und studierte, gebildete Frauen auf der anderen Seite, die die Frauenliebe für sich entdeckten. Die einen trafen sich in den Straßen oder in den Fabriken, die anderen und Vermögenderen mehr in privaten Räumlichkeiten.

Die von europäischen Sexualwissenschaftlern geschaffene Kategorie „lesbisch“, und die damit eingehende Tendenz männliche und weibliche „Homosexualität“ als was Gleiches anzusehen, verbreitete sich rasch um die ganze Welt. Manchmal kollidierte diese Sichtweise mit den lokalen Gepflogenheiten und manchmal verband sie sich mit ihnen. (So ähnlich wie der christliche Glaube oft parallel mit Naturreligionen praktiziert wird, oder eben seltsame Mischformen entstehen.) Auch wenn diese neue Kategorie die Bildung einer Identität und an manchen Orten auch die Entstehung von Communities/Gruppen/Zusammenkünften erleichterte bzw.erst ermöglichte, so ließ sie doch den Eindruck entstehen, dass die Liebe zwischen Frauen ein Import der westlichen Welt sei. (Sie gaben der Frauenliebe dieses Image.)
In der westlichen Welt holten also Schulmädchen, unverheiratete romantische Freundinnen, Feministinnen, Frauen, die sich an öffentlichen Orten trafen, die neuen Clubs, Bars, Magazine und Organisationen die Liebe zwischen Frauen in die Öffentlichkeit. Ungeachtet dieser vielen neuen Entwicklungen fuhren auch Frauen an Orten ohne Bars, Clubs oder Communities fort sich zu lieben und sich weiter in privaten Räumen (sprich zuhause) zu treffen.

Obwohl es viele unterschiedlichen Arten und Weisen gab/gibt, wie die Liebe zwischen Frauen weltweit und über die Zeiten hinweg gelebt wurde, finden sich dennoch ein paar grundsätzliche Dinge, die immer wiederkehren/sich gleichen:

  • Verbote, Geschichten, Pornografie („Lesbenpornos“ gab es also immer schon und nicht erst seit dem Internet) und Angriffe sorgten stets für die Information, dass es Liebe zwischen Frauen gibt.
  • Vorwürfe, dass sie entweder maskulin und ihre Körper anders als der anderen Frauen – oder dass sie ausschweifend, von Männern enttäuscht und daher verbitterte Männerhasserinnen seien.
  • Zwei unterschiedliche Konzepte: das mehr auf Gleichheit, also der erotischen Freundschaft basiert – und jenes der Genderdifferenz, also maskulin-feminin Paarungen. (Dabei fragt sich die Autorin, ob die Faszination durch/an Männlichkeit eher ein Nachahmen des heterosexuellen Models ist oder ein Zeichen von einer, wie auch immer gearteten, grundlegenden/essenziellen Transsexualität.)
  • Das Konzept der Gleichheit, also romantischer Freundschaft überwog global und über die Zeiten hinweg, aber manchmal finden sich in ihnen auch Elemente der Gleichheit und Differenz: z. B. älter-jünger bei Lehrerin und Schülerin/Studentin oder „mummies“ and „babies“ unter Schulmädchen unterschiedlicher Klassenstufen.

Wie ich schon in der Inhaltsangabe von Kapitel 7 erwähnt habe, sind „Heterosexualität“ und „Homosexualität“ als eigene Kategorien/Identitäten erst dadurch entstanden, dass in der westlichen Welt (Europa) ab dem 19. Jahrhundert bei Männern jede gleichgeschlechtliche Interaktion als „schwul“ gewertet wurde. (In manchen Ländern gilt bis heute nur der als „Homo“, der gefickt wird.) Aber diese ganze Geschichte hat recht wenig mit Frauen zu tun, denn Frauen, die selbst „penetrieren“ oder sich „penetrieren“ lassen, werden weder als weniger noch als mehr weiblich wahrgenommen (auch wenn die Passiven öfters als „normaler“ angesehen werden=Femme). Das bedeutet, dass Penetration/der Geschlechtsakt/Sex nicht das Zentrum der ganzen Geschichte ist, das zu der Identität/Kategorie „lesbisch“ geführt hat. Vielmehr ist es die brisante Mischung aus sozialer und finanzieller Unabhängigkeit von Männern (und somit nicht heiraten zu müssen) und der Möglichkeit andere Frauen als Partnerinnen wählen zu können, um mit ihnen dann Liebe und Sex zu haben/leben. (Daher habe ich an anderer Stelle von der romantischen Liebe als „Klebemittel“ zwischen Mann und Frau gesprochen, ein überall propagierter Mythos, der dafür sorgen soll, dass die Frauen ihnen nicht völlig abhandenkommen.)

FAZIT:
Der historisch-globale Blick hat gezeigt, dass es Liebe und Sex zwischen Frauen zu allen Zeiten und an allen Orten gegeben hat, sowohl in privaten als auch in öffentlichen Räumen/Sphären, sie sich manchmal sehr gut in alle Arten von heterosexuellen Arrangements eingefügt hat (wie heute „bi“), und dass das Entstehen einer lesbischen Identität (die auf Objektwahl basiert) nur ein kleiner Teil in der Gesamtgeschichte der Frauenliebe (Sapphistries) ist. Unterschiedliche Religionen, Familienstrukturen, Gesetze, Institutionen, ökonomische Strukturen, politische Systeme, intellektuelle Strömungen und soziale Bewegungen beeinflussen also alle die Art und Weise wie Frauenliebe gesehen und gelebt wurde/wird.

Und er hat auch gezeigt, dass es ein Europa lange Zeit üblich war, weibliche (und auch männliche) gleichgeschlechtliche Liebe mit Asien, Afrika und dem Orient gleichzusetzen. Erst mit den Theorien der Sexualwissenschaftler- und später den vielen Homosexuellenorganisationen, die vor Ort „missionieren“ kamen, drehte sich das Blatt und die Liebe und Sexualität zwischen Frauen wurde als ein westlicher- und somit kolonialer/böser/entfremdender Import gesehen. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass in verschiedenen Ländern mit der Kolonisation und der Einführung des Christentums auch die Homophobie mitgebracht wurde. Die Verurteilung der (männlichen) Homosexualität spielt in der Geschichte des Christentums eine große Rolle.

Das wirklich Neue ist also nicht die Liebe und der Sex zwischen Frauen, sondern die/ihre gleichzeitige soziale, emotionale und finanzielle Unabhängigkeit von Männern. Das birgt sozusagen den wahren „Sprengstoff“ in sich, und wenn sie es als Frau tun, also keine soziale Männerrolle annehmen, erst recht …