Tantra und Buddhismus

Dass das Christentum eine patriarchale, sublim homoerotische und frauen- und sexualfeindliche Religion ist, ist mir spätestens nach der Lektüre von Mary Dalys in den 70gern Jahren erschienen Büchern “Jenseits von Gottvater Sohn & Co” und “Gyn/Ökologie” klargeworden. Sie analysiert darin die vorgriechischen und griechischen Mythen und zeigt den Übergang vom Erden-zum Himmelskult auf, also die symbolische Tötung der weiblichen-mütterlichen Gottheiten und wie sie- nach und nach- durch männliche und gebärende Götter, also eine Art “Urväter”, ersetzt wurden. Das nachfolgende Christentum (eine Mischung aus hellenistischen und jüdischen Einflüssen?) ist dann eigentlich nur die raffinierte Fortsetzung und Vervollkommnung dieses Prozesses:

Das Denken der westlichen Gesellschaft ist immer noch, offen oder unterschwellig, vom christlichen Symbolismus besetzt, und dieser Besitz-Stand hat seinen Einfluss über fast den ganzen Planeten ausgedehnt. Höchstes Symbol seiner Prozession ist die rein männliche Trinität selbst. Von grundlegender Bedeutung ist hier die Tatsache, dass dies ein Bild ist von einem göttlichen Sohne, der aus einem göttlichen Vater kommt (Mutter oder Tochter kommen hier nicht vor). In dieser Symbolik ist der Vater die erste, der Ursprung, der die zweite Person aus dem Geist erschafft, den Sohn/das Wort (am Anfang war das Wort!), der sein perfektes Abbild ist, “gleich ewig” und wesensgleich.
Ihre Vereinigung ist so total, dass sich ihre “gegenseitige” Liebe in der Hervorbringung einer dritten Person ausdrückt, die “Heiliger Geist” genannt wird, deren eigentlicher Name jedoch “Liebe” ist. Diese Definition der “Drei Göttlichen Personen” (Geist, Wort, Liebe) ist das Musterbeispiel für den Pseudo-Gattungsbegriff “Person” (der angeblich auf Männer und Frauen gleichermaßen zutreffen soll), denn er schließt alle weibliche mythische Anwesenheit aus, verleugnet die weibliche Wirklichkeit im Kosmos.

Die Prozession der Heiligen Personen” ist der sensationellste Einakter der Jahrhunderte, die eigentliche “Love Story”, aufgeführt von dem Höchsten rein männlichen Ensemble. Hier haben wir den Inbegriff des Männerbundes. Es ist ein “sublimer” (und daher kaschierter) erotischer männlich-homosexueller Mythos – die perfekte rein männliche Ehe, der beste Jungensklub, das Muster-Mönchskloster, die oberste Männervereinigung, das Vorbild für alle Variationen gleichgeschlechtlicher männlicher Paarung.
Auf die schüchtern geäußerten Einwendungen christlicher Frauen gab es die klassische Antwort: “Ihr seid beim Heiligen Geist inbegriffen. Er hat weibliche Züge.” Der Punkt ist natürlich, dass von Männern ausgedachte Weiblichkeit nichts mit Frauen zu tun hat. Aufgetuckte Tunten, ob göttlich oder menschlich, gehören zur Männervereinigung.
(Mary Daly „Gyn/Ökologie“)

Als ich damals ihre Bücher gelesen haben, war ich sehr jung und verstand somit nicht alles- und außerdem schreibt Mary Daly nicht gerade sehr verständlich. Aber so mit der Zeit und vor allem durch die neuen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten des Internets, beginnt sich mein Bild über Religionen und Mythen langsam zu vervollständigen und ich erkenne, dass alle Glaubensrichtungen, alle 5 Weltreligionen- Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus- politische Machttheologien und frauenfeindlich sind, denn sie versuchen entweder die Frau auf der symbolischen Ebene gänzlich abzuschaffen und/oder sich ihre “spirituelle Geburtsenergie” und mütterliche Schöpfungskraft anzueignen, was natürlich nicht funktioniert. (Und deshalb schrieb Mary Daly damals auch: “Die vorherrschende Religion auf dem gesamten Planeten ist das Patriarchat als solches, und seine eigentliche Botschaft ist die Nekrophilie”.) Und darüber ob das Patriarchat jetzt- z. B. weil immer mehr Frauen nicht mehr an die Überlegenheit der Männer und Unterlegenheit der Frauen glauben und auch viele Mechanismen zu durchschauen beginnen- am Zusammenbrechen ist, kann man sich streiten. Ich denke schon, aber es wird wohl noch ein sehr langer Prozess/Weg sein, der durch das Internet sicherlich beschleunigt wird- aber dazu müssen Frauen ehrlich miteinander reden und auch zusammen sein können- und nicht durch Zwangsheterosexualität und äußere und innere Zensur (wenn du dich für Feminismus oder für “Frauensachen” interessierst, hast du Männerhass und bist daher eine Lesbe!) daran gehindert werden/sich selbst hindern.

Wie schon erwähnt, ist der Erkenntnis- und Bewusstwerdungsprozess ein langer und teilweise auch schmerzhafter Weg und Bücher können da einem sehr helfen, und welche daher als nächstes unbedingt auf meiner Leseliste stehen werden sind von Kirsten Armbruster “Das Muttertabu” (in dem Artikel “Der symbolische Mutter/Frauenmord in Mythen” habe ich schon ein Kapitel daraus hier auf den/das Blog gestellt) und/oder von Gerhard Bott “Die Erfindung der Götter”.

Und jetzt komme ich zu dem eigentlichen Text, den ich hier auf die Seite gestellt habe, nämlich einen (etwas älteren) Artikel aus der “Emma” über Dalia Lama und buddhistisches Tantra. Tantra und Dalia Lama, was haben die beiden Sachen miteinander zu tun, werden sich sicherlich einige hier jetzt verwundert fragen. Ja diese Fragen habe ich mir zunächst auch gestellt, denn bei Tantra hatte ich eher (Gruppen)Sex, Gongs, Schlabberklammotten, charismatische Gurus und spirituell- sexuelle Vereinigung von Mann und Frau- als einen zölibatären Mönch vor Augen. Und auch die vielen esoterisch angehauchten Webseiten von irgendwelchen Tantra-Gruppen, deren Selbstdarstellungstexte ich immer mit einer Mischung von Unverständnis und leichtem Unbehagen gelesen habe, denn meistens ist darin von einem Zusammenführen von männlicher und weiblicher (sexueller) Energie die Rede, und dass Mann und Frau sich auf der energetischen Ebene brauchen und diesen “Energieaustausch” dann durch rituellen Geschlechtsverkehr zelebrieren sollen. Aber diese Rituale können natürlich nur zwischen den entgegengesetzten Geschlechtern ausgeführt werdne, denn alle anderen Paarungen  führen angeblich  zu unweigerlichem Energieverlust und dieser kann Krankheiten bis hin zu Irrsinn hervorrufen(!) Was für ein heterosexistischer Scheiß, habe ich mir dann oft gedacht, aber war mir dennoch nicht so ganz sicher, ob da vielleicht doch etwas dran sein könnte mit den entgegengesetzten Energien…

Nun ja, und mir ist auch noch aufgefallen, dass sehr viele (Hetero-)Frauen, wohl in der Hoffnung ihre Beziehungen zu Männern zu verbessern, sich recht oft der spirituelle Praxis des buddhistischen Tantra verschrieben haben oder sich darauf reinsteigern. (Gilt ebenso für den Buddhismus.) Und sie erzählen dann, dass sie es deshalb tun, weil sie, die Frauen nämlich, den Mann/die Männer durch die spirituelle Verbindung, den energetischen Sex “erlösen” können/müssen. Und ich habe nie verstanden, was sie damit meinten aber ich musste jedes Mal an die Opern von Richard Wagner denken, bei denen ich es auch schon nicht verstanden hatte, was der “Meister” mit seinem “die Erlösung des Mannes kommt durch die Frau” uns da sagen wollte. Aber als vor ein paar Tagen in einer Facebookgruppe jemand einen Link auf diesen Artikel hier gepostet hat, fiel es mir sozusagen wie Schuppen von den Augen- durch/von der Frau erlöst werde- und ich erkannte auch, die sich einem nicht sofort erschließenden Zusammenhänge, zwischen dem angeblich so toleranten und sexualfreundlichen Buddhismus und dem Christentum. Aber lest selbst.


Ihre Heiligkeit & der Sex:

Am 6. Juli (2010) feiert der Dalai Lama seinen 75. Geburtstag. Wie hält das Deutschland-Idol Nr. 1 (laut Funkuhr) es mit dem Sex? Dieser Frage ist der Dalai-Lama-Biograf genauer nachgegangen. Und er wird beachtlich fündig.

Millionen Menschen in aller Welt gilt er als Hoffnungsträger und Lichtgestalt: „Seine Heiligkeit“ Tenzin Gyatso, der 14. Dalai Lama. Nicht nur Stars und Sternchen, von Tina Turner bis Mutter Beimer, sonnen sich in seinem Glanz, auch Politschaffende jeder Couleur drängen sich danach, von ihm einen Glückswedel umgehängt zu bekommen. Grünen-Vorsitzende Claudia Roth etwa hält ihn für den „Inbegriff von Friedfertigkeit, Weisheit und Güte“. Ihre Vorgängerin Petra Kelly, die Mitte der 80er wesentlich zur Popularisierung des tibetischen „Gottkönigs“ im Westen beigetragen hat, war hin und weg gewesen von dessen Ausstrahlung „femininer Maskulinität“.

Eine Ahnung, welche Absichten und Interessen dieser ständig vor sich hinkichernde kleine Mann tatsächlich verfolgt, hat kaum jemand. Die Fans wollen es auch gar nicht wissen. Sie interessieren sich nicht wirklich für Tibet, nicht für die Geschichte des Landes, nicht für politische Fragen und Probleme. Ein „Free-Tibet“-Aufkleber auf dem Kofferraumdeckel reicht fürs Gutmenschengefühl völlig. Konsequent wird alles ausgeblendet, was das Bild des Dalai Lama ankratzen könnte. Je platter seine Phrasen und seine Selbstdarstellung als Friedensfürst und heroischer Vorkämpfer für Demokratie und Menschenrechte, umso frenetischer der Applaus.

Anlässlich einer seiner zahlreichen Besuche in Deutschland traf der „Gottkönig“ Mitte der 1990er die damalige Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer, die, ganz Theologin, zu bezeugen wusste, Tibet sei ein Land „mit besonderer Aura“. Nie zuvor habe sie „so eine tiefe spirituelle Frömmigkeit erlebt. Wer wissen will, was Religion auch sein kann – was unser alter Kontinent Europa schon gar nicht mehr weiß –, der kann es heute vielleicht nur noch in Tibet so erfahren“. Als Geschenk überreichte sie dem Dalai Lama, der von gläubigen Tibetern mit dem Namen „Wunscherfüllendes Juwel“ bedacht wird, einen Bergkristall.

Erwartungsgemäß ergriff der solchermaßen Geehrte sofort die Gelegenheit, den tieferen Symbolgehalt des Geschenks zu erörtern: „Wenn von außen auf den Kristall Lichtstrahlen treffen, dann entstehen verschiedene Farben. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass unser klarer makelloser Geist ungeheure Energie freisetzen kann.“ Dass im tibetischen Buddhismus der Begriff des „Wunscherfüllenden Juwels“ für etwas ganz anderes steht, nämlich für den Phallus (des Lama), verschwieg der „höchste Lehrmeister des Tantra“ wohlweislich, der sich im Westen publikumswirksam als zölibatärer Mönch präsentiert.

Wie in sämtlichen Religionen finden sich auch im tibetischen Buddhismus detaillierte Anweisungen zu „korrektem Sexualverhalten“. Insbesondere die Angehörigen des Klerus unterliegen strengen Richtlinien, müssen „strikte Keuschheit“ üben. Gleichwohl, wie der Dalai Lama erläutert, „gibt es im tibetischen Buddhismus eine ausgeprägte sexuelle Symbolik, besonders in der Darstellung der Gottheiten mit ihren Gefährtinnen, woraus oftmals ein falscher Eindruck entsteht. Das Sexualorgan wird zwar benutzt, aber der Fluss der Energie wird völlig beherrscht. Entscheidend ist die Fähigkeit, sich vor dem Fehler des Samenergusses zu hüten. Da es sich nicht um einen gewöhnlichen Sexualakt handelt, kann man die Verbindung zur Enthaltsamkeit herstellen.“

In anderen Worten: Solange Mönch oder Lama nicht ejakulieren, können sie sich durchaus verschiedenster sexueller Aktivitäten befleißigen. Die „Benutzung des Sexualorgans“, sofern korrekt vorgenommen, sei ohne weiteres mit dem Gelübde des Zölibats vereinbar. Derlei sexuelle Praktiken, so der Dalai Lama spitzfindig, „sind in Wahrheit kein Sex, auch wenn es so aussieht“.

Das „männliche Elixier“ müsse unbedingt im Körper zurückgehalten und dort mit dem anzueignenden „weiblichen Elixier“ verbunden werden, das durch den in die Vagina eingeführten Penis aufgesogen werde. Hierzu gibt es verschiedenste Vorübungen. Eine davon besteht darin, einen Strohhalm in die Harnröhre einzuführen und das Gemächt in ein Glas Wasser oder auch Milch zu hängen. Durch bestimmte Atemtechniken lasse sich Unterdruck in der Harnröhre erzeugen, wodurch etwas Flüssigkeit angesaugt werden könne. Erst wer dies beherrscht, darf sich eine „Sexgefährtin“ (tibet. Songyum) zulegen.

Gerade Frauen sollten verstehen, worum es bei den Sexpraktiken der Lamas wirklich geht. Die in Tibet bis heute vorherrschende buddhistische Lehre ist die des so genannten Vajrayana (sanskrit: Diamantzepter-, Blitz- oder Phallusgefährt), eine Untergliederung des so genannten Mahayana (Großes Gefährt [zur Erleuchtung]). Im Gegensatz zu sämtlichen sonstigen Schulen des Buddhismus verspricht das „Phallusgefährt“ seinen Anhängern die Möglichkeit, innerhalb eines einzigen Lebens Erleuchtung zu erlangen und damit aus dem leidvollen Kreislauf der Wiedergeburten auszusteigen. Vajrayana bietet insofern eine Vielzahl tantrischer Rituale und Übungen, deren Wesentliches, wie der Begriff „Phallusgefährt“ mehr als nur andeutet, aus Praktiken zur „Beherrschung und Kanalisation der sexuellen Energie“ besteht.

In anderen Worten: Erleuchtung ist in der Vorstellung des tibetischen Buddhismus nur durch sexuelle Betätigung zu erlangen; in den höheren Einweihungsgraden nur und ausschließlich durch Sexualkontakt zu realen Frauen. Laut Dalai Lama aber müsse das alles „verborgen gehalten werden, weil es für den Geist vieler nicht geeignet ist“.

Es geht, wohlgemerkt, immer nur um die Erleuchtung der Männer, der die Frauen zuzuarbeiten haben: Eine Frau kann aus buddhistischer Sicht prinzipiell keine Erleuchtung erlangen, die tibetische Sprache bezeichnet sie konsequenterweise als „Kyenmen“, als „von minderer Geburt“.

Zugang zu den Geheimpraktiken des „Phallusgefährtes“ hatte seit jeher nur eine kleine Elite innerhalb der monastischen Hierarchie, die sich im Verborgenen eigens rekrutierter Songyum bediente. Während die einfachen Mönche zu sexueller Enthaltsamkeit beziehungsweise zu tantrischen Praktiken lediglich in Gestalt von Visualisierungsübungen, sprich: masturbatorisch und ohne reale Frau, verpflichtet wurden und werden, hatten höhere Lamas schon immer ihre geheimen Konkubinen zur Hand.

Die beteiligten Mädchen und Frauen, ebenso wie die engsten Vertrauten des jeweiligen Lamas und die sonstigen Beteiligten – Eltern, Brüder, auch Ehemänner –, die diesen die Frauen zuführen, werden durch massive Einschüchterung und Bedrohung zu absolutem Stillschweigen verpflichtet. Überdies wird den Frauen suggeriert, sie könnten durch die sexuelle Beziehung mit einem Lama „gutes Karma“ für künftige Inkarnationen ansammeln.

Vielfach werden die Frauen auch durch „magische“ Rituale „in Bann geschlagen“, um sie einzuschüchtern und mundtot zu machen. Dem Lama, so die Suggestion, stehe eine Vielzahl an Zaubersprüchen zu Gebot, mittels derer er den Frauen namenlose Qualen schicken, sie zu Stein erstarren oder augenblicklich in zwei Hälften zerfallen lassen könne. Die Lamas selber bestreiten jeden Sex mit realen Frauen. In der Regel wird behauptet, bei den tantrischen Ritualen handle es sich ausschließlich um imaginatives Geschehen, um das „meditative Visualisieren der Vereinigung einer männlichen Gottheit mit einer weiblichen Gefährtin“ mit dem Ziel, zu tieferen Einsichten in die „Integration polarer Gegensätze“ zu gelangen.

Als eine der ersten Frauen, die die Sexbeziehungen hochrangiger tibetischer Lamas ans Licht brachten, legte die britische Tibetologin und Buddhistin June Campbell 1996 ein Buch dazu vor („Göttinnen, Dakinis und ganz normale Frauen“). Sie war über Jahre hinweg die „geheime sexuelle Gefährtin“ ihres „spirituellen Lehrers“, des weit über 40 Jahre älteren Lamas Kalu Rinpoche, gewesen. Reaktion aus buddhistischen Kreisen: Campbell sei eine „neurotische, hysterische und geisteskranke Lügnerin“. Gerüchte und Berichte über sexuell-ausbeuterische Beziehungen tibetischer Lamas zu (West-)Schülerinnen hatten sich allerdings in den letzten Jahren derart verdichtet, dass selbst der Dalai Lama Position beziehen musste. Er gestand ein, dass es „gelegentlich zu sexuellem Missbrauch“ gekommen sei, wälzt aber die Schuld daran auf die jeweiligen Schülerinnen ab, die „ihre spirituellen Lehrmeister zu sehr verwöhnen; sie verderben sie“.

Durchaus rechtens sei es nach tantrischer Lehre, ein Mädchen, das die sexuelle Vereinigung verweigert – schon Achtjährige werden dazu herangezogen –, dazu zu zwingen. Mit Frauen fortgerückteren Alters solle tunlichst kein Sex mehr praktiziert werden: Ab 30 werden sie nur noch als „Hundeschnauze“, „Schakalfratze“, „Eulengesicht“ und dergleichen bezeichnet.

Bei Tantra geht es stets um die Transformation sexueller Energie in Macht, von Macht über einzelne Personen bis hin zur phantasmagorischen Macht, auf das Geschehen des Universums Einfluss zu nehmen. Zur Freisetzung derartiger Allmacht, die jede Polarität des Seins transzendiert, benötige der „männliche“ Lama spezifisch „weibliche“ Energie. Diese Energie, in den Vorstellungen des Tantrismus ein durchaus materiell zu verstehendes „Elixier“, sucht der Lama sich anzueignen mittels rituellen Sexualkontaktes zu Frauen. In der Absorption der weiblichen Energie – die vor allem in Menstruationsblut oder Vaginalsekret gewähnt wird – könne der Lama eine Art mystischer „Doppelgeschlechtlichkeit“ aufbauen, die die Urkräfte des Kosmos – Yab/Yum – in ihm integriere und ebendadurch ins Omnipotente steigere.

Ziel ist es, zum Adibuddha zu werden, zum Herrn allen weltlichen und überweltlichen Geschehens. Interessant sind in dem Zusammenhang die Ritualgegenstände, mit denen die Lamas bei ihren öffentlichen Zeremonien hantieren: in der Rechten führen sie stets das phallussymbolische Diamantzepter (Vajra), in der Linken die vaginasymbolische Glocke (Gantha): der Lama versteht sich als Herr des männlichen wie auch des weiblichen Prinzips, er ist Mann und Frau zugleich.

In seiner 2003 erschienenen Schrift „Frieden im Herzen und in der Welt“ gibt der Dalai Lama erstmalig zu, dass innerhalb des Vajrayana-Buddhismus rituelle Sexualpraktiken mit realen Mädchen und Frauen stattfinden: „Wenn ein Tantrapraktizierender sehr, sehr hohe Verwirklichung erreicht hat, ist dies tatsächlich möglich.“ Dass er selbst, der „Großmeister des Tantra“, diese sehr, sehr hohe Verwirklichung erreicht hat, dürfte selbstverständlich sein. (Orginaltext in EMMA 2/2010)

Nachtrag: Über eine orginelle Neuinterpretation von Tantra haben wir in “Tantra für Frauen” hier schon einmal berichtet.

Über Claudia

Geburtsjahr: 1965
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11 Antworten zu Tantra und Buddhismus

  1. Natalia schreibt:

    hier auch noch ein interessanter literaturtip/link zu diesem brisanten thema:

    Bei Amazon kaufen

  2. Natalia schreibt:

    was mir noch einfällt: wenn alle Religionen (durchaus berechtigt!) entmytifiziert und entmystifiziert und als frauenverachtend entlarvt werden können, bleibt ja für uns frauenliebende feminine Frauen nicht mehr so viel zum glauben übrig …

    was mich an dieser stelle daher sehr interessieren würde (ich kann allerdings verstehen, wenn euch diese Fragen zu persönlich sind): sehen sich die Autorinnen des blogs als spirituell lebende Frauen und wenn ja, was bedeutet “spirituell” für euch?

    gibt es – eurer Meinung nach – eine spezifisch “weibliche Spiritualität”?

    oder gibt es sonst eine Religion, die euch zusagt (da weniger frauenverachtend/-negierend)?

    oder aber seht ihr die Aufgabe der “bewussten” Frauen eine solche zu kreieren?

    bzw.: eine solche
    könnte sich folgerichtig innerhalb eines neuen weiblich geprägten Zeitalters entwickeln?

    gibt es für euch überhaupt etwas Göttliches/Übergeordnetes?

    könnt das Göttliche Prinzip nicht auch etwas sein, das über dem Männlichen und Weiblichen steht?

    ich denke oft, alles, was wir Menschen mit menschlichen Worten beschreiben können, kann niemals eine göttliche universelle Kraft sein, denn wir bleiben doch immer ein Teil des großen Ganzen – ob wir wollen oder nicht.
    Und wenn wir Teil von etwas sind, können wir auch nicht den Überblick haben und sagen “Gott ist so oder so” …
    Damit instrumentalisieren wir ihn für unsere Zwecken und machen ihn zu einem Spiegel unserer Projektionen.

    Sind also am Ende der Nihilismus und der Atheismus die einzig “faire Lösung”, weil hierbei keine Frauen und auch keine Männer diskriminiert werden können??

    Übrigens: viele (auch selbstbewusste) Frauen neigen seltsamerweise dazu, sich einer sektenhaften spirtuellen Gruppe samt Guru hinzugeben und geben damit aber auch gleichzeitig ihr erworbenes Selbstbewusstsein wieder auf. So habe ich es schon oft mit Frauen erlebt, die Austrahlung und Esprit hatten, aber dann irgendeinem sektenhaften Guru nachrannten statt mal das Ganze mit ihrem Verstand zu hinterfragen.
    Da scheint ein tiefes Bedürfnis nach absoluter (fast spirituell anmutender) Hingabe in den Frauen zu leben…

    Und wenn es nicht die Hingabe an einen Sektenguru ist, dann ist es der eigene Ehermann, die eigenen Kinder, die Arbeitsstelle, das Ehrenamt etc. …

  3. Claudia schreibt:

    @Natalie…das mit den Religionen betrifft ja nicht nur frauenliebende feminine Frauen, sondern alle Frauen…Und ob es eine Art weibliche Spiritualität gibt, weiß ich nicht, aber ich denke mir, dass das “Göttliche” schon eher weiblich ist, da die Natur das Leben als ursprünglich weiblich angelegt hat. (Das männliche ist immer die Sonderform, das update sozusagen) Ich bin gerade in einer facebook-Gruppe (ist die von dieser Autorin Kirsten Armbruster), die die Theorie vertritt, dass die frühen Kulturstufen Mutterstufen waren und: Unser Wissen, dass nicht die heute übliche Paarungsfamilie Vater, Mutter, Kind, sondern die matrilineare und matrilokale Blutsfamilie, die Urfamilie des Menschen ist, ermöglicht uns heute, ganz andere Formen des Zusammenlebens auszuprobieren und zu entwickeln, jenseits von Ehe und Kleinfamilie…Auch wenn ich nicht mit allem einverstanden bin was dort diskutiert wird, so entstehen da ab und an ganz interessante Gedankengänge. Und wenn du magst und es dich interressiert schreib mir eine mail und dann sende ich dir den link der Gruppe zu (BlogFeminineLesbians@web.de-ich möchte es hier nicht so öffentlich posten). Da kannst du deine Frage nach einer mehr weiblichen Spiritualität dann stellen, vielleicht weiß ja eine Frau etwas darüber….

    Über das Thema Guru, yin-yang ect wurde da auch schon diskutiert.

    • Natalia schreibt:

      danke für deine Antwort. Du kannst mir den Link gerne an

      senden, das würde mich freuen. Da kann ich meine Frage ja nochmals stellen.
      Ich hatte einfach gefragt, weil ich dachte, dass ihr euch als fraunenliebende und kunstschaffende Frauen vielleicht schon in irgendeiner Form für eine Art von Spiritualität in eurem Leben entschieden habt. Aber ich verstehe auch, dass das natürlich zu persönlich ist, sowas öffentlich auf einem blog zu diskutieren. Gllaubensfragen ziehen ja auch oft ein paar doktrintreue Fanatiker mit an …

  4. Claudia schreibt:

    Ich habe deine Mailadresse mal weggemacht, ich sehe sie eh im Adminbereich…
    Und das hat nichts damit zu tun, dass mir die Frage zu persönlich wäre, es liegt nur einfach daran, dass ich mich mit Konzepten von weiblicher Spiritualität nicht so gut auskenne. Es gab mal in den 70ern Versuche von z. B. Matriarchats und Hexengruppen, aber das war wohl alles etwas zu esotherisch, nach ca. 4000 Jahren patriarchaler Religionsgeschichte ist es natürlich auch etwas schwierig…Wenn ich mal darüber mehr recherchiert habe, werde ich auch einen Artikel zu schreiben, aber noch bin ich mit der Dekonstruktion von männlicher Geschichte, Mythen und Religionen beschäftigt…Und man lebt als Frau einfach in einem geschichts- und identitätsfreien Raum, hier ein Text, der es ganz gut beschreibt – und für Religion und Spiritualität gilt das natürlich ebenso:

    “Als Frau im Vaterland in – bis auf Widerruf – angemieteten Räumen und von männlichen Almosen an Geld und Freiheit zu leben bedeutet gleichzeitig, sich in Lehrgebäuden einzumieten, die Männer errichtet haben, sich auf Weltbilder zu gründen, die von Männern entworfen wurden, sich an Werten zu orientieren, die Männern nützen, Prioritäten zu setzten, die die Selbstentfaltung verhindern und die Selbstauflösung fördern. Im patriarchalen Emanzipationsmodell lernen Frauen und Mädchen das, was der Gesellschaft (= den Männern) nützt, nicht aber weibliche Eigenständigkeit im Denken und Handeln fördert. Im patriarchalen Wissenschaftsgebäude erfahren Frauen das männliche Geschlecht als Dreh- und Angelpunkt der Evolution und Kultur, über eigene Entwicklungen und kulturelle Leistungen aber so gut wie gar nichts. Im patriarchalen Wertesystem wird Frauen die eigene Zweitrangigkeit und Minderwertigkeit im Vergleich zum männlichen Geschlecht vermittelt, so dass sie lernen, den Mann als Orientierungspunkt und Wertsetzer zu akzeptieren. Nachdem der Mann sich selbst und seinem System absolute Priorität zugesprochen hat, lernen Frauen, ihr Leben daran auszurichten, sich selbst und eigene Bedürfnisse zu verleugnen und jene Werte zu pflegen, die ihm zugute kommen. Im Verlauf dieser Sozialisation tritt neben die physische die emotionale und geistige Heimatlosigkeit der Frauen. Als Enteignete im eigenen Land leben sie in geborgten Räumen, eignen sich männliches Wissen an, lernen an männliche Projektionen zu glauben, auf männliche Produkte zu vertrauen und ihre Gefühlsantennen auf männliche Bedürfnisse auszurichten. Sie nehmen sich als jene wahr, die er will. Als Vergrößerungsspiegel des Mannes ermöglichen sie diesem, sich selbst in doppelter Lebensgröße zu sehen. Der Frau selbst aber wird, wie Christa Wolf treffend bemerkt, dass lebendige Gedächtnis entwunden…”
    (Aus: Christa Mulack, Die Heimatlosigkeit der Frau im Patriarchat (1990)

  5. Natalia schreibt:

    Claudia, ich glaube,,dass es dieses Gefühl von einer gwissen Heimatlosigkeit sein könnte, die Frauen dazu verleitet in ihren eigenen “Kokon” zu schlüpfen
    .Rückzug, Kontemplation, der Blick nach innen, um irgendwann in voller Entfaltung herauszutreten.
    Ich habe neulich eure ganzen “Konkontexte” ausgedruckt, zusammengefügt und mehrmals gelesen. Mir kamen daraufhin ein paar interessane Gedanken, die ich nach einer Aufarbeitung dann mal hier aufschreiben möchte.

  6. Claudia schreibt:

    Ja das denke ich auch, dass weil Frauen so heimatlos sind und noch gleichzeitig durch diese Mann-Frau-Kind(er) Kleinfamilie und die Pathologisierung der Frauenfreundschaften/Lieben voneinander getrennt sind- sie sich in sich selbst zurückziehen und/oder sich jede für sich selbst eine eigene “Heilslehre” ausdenkt bzw. sich irgendwelchen Glaubensrichtungen (Religion, Psychologie, Esotherik ect) anschließt, um sie dann für sich irgendwie umzuinterpretieren. Aber ich denke, um “in voller Entfaltung herauszutreten” braucht man Austausch mit anderen Frauen, denn alleine kommt man oft nicht weiter oder verrennt sich eben irgendwo, aber durch z. B. das Internet haben sich die Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Frauen ja schon verbessert…

  7. Claudia schreibt:

    Hier habe ich eine Internetseite gefunden, die sich mit weiblicher Spiritualität beschäftigt:
    http://www.awakeningwomen.de/womens-temple/
    Ich persönlich stehe solchen esoterischen und sich meistens an der fernöstlichen (und patriarchalen) Mystik orientierenden Angeboten eher skeptisch gegenüber. Wie diese so sind, kann ich auf die Schnelle nicht so beurteilen, aber gut finde ich, dass sich da Frauen treffen können, schlecht finde ich, dass dort in den Runden keine Gespräche stattfinden und nur “positive Energie” fließen soll. Das finde ich etwas bedenklich und hört sich für mich nach “Friede, Freude, Eierkuchen” und extremer Verdrängung an, da wir alle in einer symbolischen Männerwelt/Ordung leben (die Frauen leugnet und ihnen stukturelle und auch reale Gewalt antut) und durch reine positive Vibrations da kaum etwas daran geändert werden kann. Meine Erfahrung damit ist, dass bei sehr vielen Frauen erstmal eine Art Exorzismus, eine Entgiftung von den partiarchalen Mythen und Ideologien durchgeführt werden muss (und dieser Prozess ist mit Schmerzen verbunden)- bevor sie überhaupt für irgendeine positive und weibliche Energie offen sind. Also höchstens als zusätzlich zu dem miteineander reden und bewusst werden geeignet.

    Aber wie gesagt, das ist jetzt so mein allererster und persönlicher Eindruck. Vielleicht gibt es aber auch Frauen, die so in ihrer Seele und am Körper verletzt sind, dass solche Angebote ihnen (als erster Schritt) durchaus helfen können. Ich werde mal weiter dazu recherchieren.

    • Natalia schreibt:

      interessanter link und lange nicht so esoterisch, wie andere seiten, auf denen ich schon mal gelesen habe.

      ich denke, man muss immer auch ein wenig zwischen “spiritualität” und “esoterik” unterscheiden. Weibliche spiritualität, wie ich sie verstehe, muss nicht in gruppen stattfinden. Der kokon spielt hierbei (meiner meinung nach) – zunächst – eine wichtige rolle: Das kontemplative in sich hineingehen, das erforschen der eigenen weiblichen kraftquellen etwa durch künstlerisches schaffen jeglicher art (aber halt ohne die männlich dominierten kunstvorgaben und richtlinien), die hingabe an den eigenen weiblichen körper etwa durch eigenmassagen und “liebevolle körperpflege und ernährung”, und auch die hingabe an das, was die natur/mutter erde an sich anbietet, landschaften, pflanzen, farben, steine, kräuter usw.
      das sich meditative in etwas versenken ohne den esoterischen “druck”,

      Hildegard von Bingen kommt dieser art von weiblicher spiritualität, wie ich sie mir vorstellen könnte, schon näher – wobei sie natürlich sehr christlich geprägt war. Aber das intensive beschäftigen mit dem, was die natur bietet: öle, kräuter, planzen, farben usw. scheint mir ebenfalls etwas sehr spirituelles zu sein.

      bei esoterik denke ich eher an wettkampf: man muss stufen erklimmen und “reifen”, um dem himmel/dem göttlichen näher zu kommen, man muss “besser” und “reiner” und “heiliger” sein als die anderen – all dieses denken nervt mich ziemlich und wie das beispiel des Dalai Lama zeigt, haben die vermeintlich heiligen männer oft schmutzige westen unter ihren goldenen gewändern, die ihre scheinheiligkeit aber leider allzu oft überstrahlen …

      ich finde, dass weibliche spiritualität nichts von diesem wettstreit hat.
      wenn frauen sich ehrlich begegnen, geht es meiner erfahrung nach nicht um besser/schneller/höher/weiter (das geschieht ja nur in der arbeitsalltagswelt) – nein, wenn frauen sich begegnen ohne masken, herrscht eine liebevolle verbundenheit, ein “intuitiver herzensraum”, ein gefühl von gleichheit …

      dazu brauch ich keine blumen im gesicht oder räucherstäbchen in den händen… das ist alles nett und ich schätze diese dinge auch, aber ich bin wie du der meinung, dass diese esoterischen beigaben und maßstäbe den weg zu echter weiblicher spiritualität eher verdecken. denn dieses höher/schneller/weiter-denken, das in der esoterik vorherrscht, führt zu ungleichheit und zu unterdrückung. das ist mir schon lange klar. und ich habe auch gemerkt, dass viele vermeintlich modernen und aufgeschlossenen frauenkreise sich aber an diesen buddhistischen/esoterischen traditionen orientieren (hier ein räucherstäbchen, da ein duftöl, da ein mantrasingen, dort eine meditation).
      aber das ist alles nur oberflächliche immitation, nettes ambiente, weil sie es nicht besser wissen/erfahren haben.

      ich habe in meinem künstlerischen schaffen – ganz mit mir selbst, aber hingegeben an etwas “höheres” , oft spirituellere momente erfahren als sonst irgendwo.
      dein intro zu “herzensblut”, wo du schreibst, du hast etwas von “irgendwoher empfangen”, hat mich daran erinnert. aber inwiefern du das als spirituell empfunden hast, kann ich ja nicht beuteilen. auch das lesen von herzensblut, die synästhetisch anmutenden bilder, die da angeboten werden, rührt an versteckte seiten des unbewussten. und man benötigt aber genau diesen zugangzu den tiefen unbewussten schichten, um der eigenen schöpferkraft und so auch dem spirituellen dasein, das viel mit hingabe und empfangen zu tun hat, näher zu kommen.

      auf jeden fall finde ich das ganze ein höchst interessantes thema, das es wert ist, vertieft zu werden, da ich auch hier vermute: wenn man einen eigenständigen von gurus und moralpredigern unabhängigen weg geht in spiritueller hinsicht, man dem weiblichen kerrn und dem göttlichen dasein näherkommen kann…

      diese tantramassagegruppe, die im letzten artikel empfohlen wird, hat mich fasziniert. das könnte auch ein weg sein, weiblichkeit und spiritualität mit anderen frauen zu teilen und zu erfahren und auch hier werden ja schmerzen aufgeweicht, kommen teilweise intensive emotionen hoch und durch das liiebevolle massieren kommt man sich als frau wieder näher, nicht zuletzt der eigenen sexualität.

      auch sexualität kann ein zutiefst spiritueller akt sein – loslassen vom alltag, sich hineingeben in den eigenen körper und in den anderen körper und auch in “etwas höheres” – gleichzeitig geben und empfangen, wie man dies auch im künstlerischen arbeiten macht,

      es gab z.B. mal eine künstlerin, die hat mir ihrem eigenen menstruationsblut gemalt. auch das ist eine form der hingabe an den eigenen weiblichen körper und seine mysterien und hat für mich ebenfalls spirituellen charakter.

  8. antje schreibt:

    @natalia

    Gibt es eine Internetseite wo man sich die Bilder von der Künstlerin ansehen kann die mit ihrem Menstrationsblut malt das würde mich interessieren!
    Oder macht sie das nur in privaten Kreisen?

  9. Natalia schreibt:

    Hallo Antje,

    ich habe nur von dieser Künstlerin gehört, aber noch nie was von ihr gesehen. Es gibt aber offensichtlich auch einige andere Frauen, die damit arbeiten: schau mal hier:

    http://www.mum.org/armene.htm

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