
"Im Geiste gleich" (Paradiesszene) Die Geister Adam und Eva mit Ganzkörperbehaarung, von Monika Aichele
Dieses lustige Bild habe ich in meinem neu bestellten Buch „Herrschaftszeiten“ gefunden. Ansonsten bietet es (für mich) nichts wirklich Neues und Orginelles, und kommt an manchen Stellen ein bisschen zu hilflos-unreflektiert-brav und heterozentristisch sich der männlichen Weltordnung anbiedernd daher.
Aber ausgerechnet Lilo Wanders (im Privatleben Ernie Reinhardt), der einzige Mann in dem Sammelband, wagt es diese Sätze an den Schluss seines Beitrages zu stellen:
Manchmal glaube ich, dass Männer und Frauen einfach nicht zusammenpassen. Wenn man sie als Bananen und Pflaumen in eine Kiste legen würde, dann wären sie nett anzuschauen. Aber kreuzen könnte man sie eben nicht.
@claudia
Also ich würde den Satz nicht sagen.Wegen den Fraktionen die dann erst Recht mit dem Unterschied Ihre Meinung des Zusammenpassens von Mann und frau wollen.
Ausserdem möchte ich nicht verallgemeinern.
Aber du hast in meinen Augen vollkommend recht!
Es gibt zwar unterschiedliche Charaktäre in allen Geschlechtern aber Biologisch und damit Gesammtwesensmäßig immer den großen Unterschied zwischen Frauen und Männern.
Mit Sicherheit sind viel mehr Frauenliebend als sie es offen ausleben können.
Und das Beispiel von dem Herrn Lilo Wanders mit Banane und Pflaume würde ich nicht nehmen denn es gibt ja Fruchtsäfte.
Wenn dann würde ich schon so versuchen zu argumentieren das wircklich nichts mehr gesagt werden kann.
Was mich halt immer so wundert ist wie wenig gemeinsam das Wissen von Männern-Heterofrauen-Frauenliebende Frauen ist. Ich meine damit, dass Männer meistens keine feministische Literatur lesen und Heterofrauen sich in keinster Weise mit Queeren/Lesbischen Themen beschäftigen. Die jeweils „Ranghöheren“ bzw die sich dafür halten, lesen/beschäftigen sich kaum mit den „Rangniedrigeren“ in eine Gesellschaft. Daher wird Heterosexualität kaum in Frage gestellt und zb das (latente) Klemmschwulentum in den (Berufs)Männerbünden auch nicht gesehen. Und die lieben Heterofrauen wundern sich dann: „Warum will er mich nicht in seine Reihen lassen wenn er doch Frauen liebt?“ Und so weiter und so fort. Die stehen dann vor den Problemen wie „der Ochs vor dem Berg“ und kommen auch nicht auf die Idee, dass „Frauenförderung“ nicht nur was mit „Pflicht einer Feministin“, sondern eben auch mir gegenseitigem Begehren zu tun hat. Einer Frau ist es von Herzen wichtig kluge, attraktive und kreative Frauen um sich zu haben bzw, ihre Arbeit und Werke zu fördern. Frauen können anderen Frauen eine ganz andere bestätigende Energie geben als Männer (klar Konkurrenz gibt es auch) aber es ist halt irgendwie ein qualitativer Unterschied da.
Und was mir noch bei dem Buch aufgefallen ist: (Fast) alle (Hetero)frauen sehen sich immer noch dem Mann untertan. Dh. sie sehen sich und ihre Ideen als weniger wichtig an. Das strahlt aus aus allen Texten irgendwie heraus, diese eigene gedachte Inferiorität, wenn auch oft nur subtil.
@claudia
Aber es gibt doch eine Fraktion von Männern die femministische Bücher lesen und sich als sonstwas sehen.
Was ich ja aktzeptiere aber trozdem nicht so bewegend empfinde.
Und es gibt leider viele HeteroFraktionen Frauen die entweder unbewust oder eben von sich aus Männer anhimmeln und sich da unterordnen.
Ja das stimmt leider das die hetero oder „hetero“Frauen und Männer sowieso absichtlich die „Rangoberen“ sind und die „Rangniederen“ diskriminieren.
Also ich habe bei den sehr anhimmelnden Heterofrauen oft bemerkt das sie dieses Klemmschwule an Männern so hin drehen das er ja dann der weibliche und zarte Mann ist und auch gibt es welche die wollen schlecht behandelt werden.Bei einigen zumindest ist mir das schon aufgefallen leider.
Meiner Meinung nach ist das sowas wie ein Fraulicher Masochismus.So eine Art die Frau möchte leiden da es Ihre Rolle einfach vorschreibt und der Mann darf sie verletzten.
ja Heterofrauen fahren sich oft Filme auf schwule Männer. So nach dem Motto: Der ist so kultiviert und hat so viele weibliche Eigenschaften. Aber was für Praktiken den dann im Bett hat und wieviel Sexualpartner pro Jahr, sollten die dann lieben nicht wissen. Ich empfehle echt jeder Mannidealisierenden Frau sich mal ein männliches FakeProfil (am besten Anfang 20 und blond) bei Gay Romeo (http://www.gayromeo.com/) zuzulegen. Min. 20 eindeutige Angebote pro Stunde. Treffen und gleich ficken. Und da sind nicht nur Schwule drin, ca. 50% der Männer sind Heteros die das heimlich machen. Da lernt die echt was fürs Leben und wie die Mehrheit der Männer so tickt.
@claudia
Das mit den Berufsmännerbünden da glaube ich ist es so das die hetero Frauen es eher so sehen das der Mann der Schaffende ist.Und denen gefällt das Rollenspiel.
Oder sie verleugnen es einfach.
Aber bei den Frauen wo ich gemerkt habe das sie von sich aus Männerliebend sind oder es gleuben die wollen tatsächlich so eine Art Masochismus leben.
Vielleicht empfinden sie das nicht so weil sie viele gesellschaftlichen Vorteile daraus haben oder und weil sie einfach so sind.
Also geben tut es von allem alles bei Sieben Millarden Menschen.Deshalb möchte ich nicht verallgemeinern.