Eine viel gestellte Frage lautet: Gab es die Große Göttinn, wer hat sie angebetet, erschaffen, haben Frauen was göttliches an/in sich, oder hatten sie es wenigstens mal in früheren und präpatriarchalen und somit matriarchalen Zeiten, oder/und können sie diese, die matriarchalen Frauenmachtzeiten zurückholen (wovon viele, gerade ältere Feministinnen träumen), denn: FrauenSindSoTollUndSoVielBesserAlsDieMännerUndHabenFrüherAuchGanzDolleVielKunstUndKuturGemacht….Bevor sie von den Männern auf ihren Platz am Herd verwiesen wurden…. Nein haben sie nicht, lautet leider da mein ernüchterndes Fazit denn, das mit der Großen Göttin und der vergangene FrauenKultur mag ja ein recht reizvoller Gedanke sein – aber ich glaube nicht, dass dies den Tatsachen entspricht. Daher hier ein Kommentar, den ich an anderer Stelle schon einmal gegeben habe, als ein männlicher Forumsteilnehmer die Definition von Patriarchat und ob es dieses jemals gab/gegeben hatte wissen wollte:
[...] Also ich denke, dass die ganze Welt/Menschheitsgeschichte ein Patriarchat ist, um diesen viel strapazierten Begriff mal zu verwenden. D.h. Frauen/das weiblich/körperlich/seelisch/ideelle Geschlecht sind noch nicht im “Menschsein” angekommen, denn der Mann versucht sich, auf “Kosten” der Frau sozusagen, von seine Abhängigkeit von der Natur zu befreien und ein Mensch/Mann/Kulturwesen zu werden. Dieser Schritt war, so denke ich zumindest, durchaus notwendig um eben vom Tierstatus wegzukommen. Aber nun sind eben weitere Schritte zu machen um uns/sich vom Mensch/Mannstatus zu etwas Neuem/uns noch Unbekannten zu entwickeln. Und dazu ist eben die ideelle Loslösung der Frau von dem Mann notwendig. (So wie sich im antiken Griechenland der Mann von der allmächtigen (Göttin)Frau löste und eine schwule Knaben/Männerkultur entwickelt und mit ihr sozusagen die westliche/abendländische Kultur ins Rollen brachte.) An dieser Stelle will ich mal darauf hinweisen, dass es sehr aufschlussreich sein kann, sich mit den BeziehungS/Rollenstrukturen schwuler Männer, lesbischer Frauen, Transmännern, Transfrauen zu beschäftigen, denn sie spielen/spiegeln/agieren wunderbar die heterosexuellen Mann/Frau Macht/Rollenverhältnisse wieder. [...]
Nun wie dem auch sei, es kann kaum anders sein, dass diese Frauenfiguren/Die Große Göttin von Männern (und nur von ihnen und nicht von Frauen) geschaffen wurden, die in die Frau dann die Göttin/Fruchtbarkeit/Welt und das Wunder des Seins hineinprojizierten. Denn die Kunst ist eine Kultur/Mensch/Mannleistungen, die ihn von den Tieren abhebt/abgrenzt/erhebt- und Frauen sind, wie schon erwähnt, eben noch lange nicht so weit. Ihre Chancen liegen mehr/ausschließlich in der Zukunft, und nur dort, denn alles andere ist nur eine nette Spielerei und reines Wunschdenken. Aber: Die Letzten werden die Ersten sein, denn die Zukunft gehört ihnen (den Frauen, so wie wie Amerika über Europa gesiegt hat… ) aber aufgepasst mit dem Vergleich, denn auch die USA ist eben ein Patriarchat und eine Welt/Männerhierarchie;)
@claudia
das es grundstrukturelle tatsachen sind da gebe ich dir vollkommend recht!es hat nichts mit den guten frauen oder den bösen männern zu tun!
sondern vielmehr ist die ganze welt ein einziges patriachat immer schon gewesen und bis heute!
Das hat jetzt nichts mit dem Text zu tun, nur ich wusste nicht wo ich diesen Artikel hier hinplatzieren soll.
Ich mag diese Homepage wirklich sehr gerne und die Texte hauen mich immer wieder um, doch eines fehlt mir hier eindeutig! Und zwar ein Austauschforum wo man andere feminine Frauen kennenlernen kann…kommt sowas noch?
Oder wollt ihr hier keinen Chat entstehen lassen? Wenn nicht, habt ihr vielleicht Tipps wo es im Web solche Seiten gibt?
Danke!
@Samira: Das mit dem Forum haben wir uns auch schon überlegt und sogar schon eines eingerichtet. Nur das Problem ist, dass es auch jemand betreuen muss. D.h. die Frauen auswählen, die da mitschreiben dürfen/wollen, Fotos sichten und Begründung darüber lesen, warum sie sich in der „normalen Szene“ nicht so gut aufgehoben fühlen usw. Und dann evt. Ablehnungen erteilen: Nein, du bist uns nicht weiblich/Frau genug, du siehts/sprichst/schreibst/fühlst wie eine schwulenorientierte Szenelesbe. Und dann die endlosen Gegenargumente: Nein es ist nicht so, ich bin eine Frau auch wenn ich nichts weibliches mehr an mir habe, denn meine Seele ist verletzlich. Und wenn das Überstanden ist kommen noch die femininen aber Irren (weil vom Vater, Onkel, Bruder – oder wem auch immer – vergewaltigt worden und fürs Leben traumtisiert sind) hinzu, die die Seite mit entlosen Spam und Stalkingkommentaren überschwemmen, die gelöscht, oder zumindest im Rahmen gehalten werden müssen ;)
Du siehst was ich meine? Ein solches eigenes Forum ist mit sehr, wirklich sehr viel Arbeit verbunden… (Die eindringenden lesbensexgeilen Männer habe ich dabei noch gar nicht erwähnt…) Aber trotzdem eine gute Idee…mal sehen was in Zukunft daraus wird, aber eben nicht alleine, das ist echt zu viel Arbeit….
Also los Frauen und Mädels, kriegt endlich mal euren „Arsch hoch“ um uns zu unterstützen !!! :)
hey, also natürlich würde ich euch gerne helfen, doch ich weiß nicht wie, da ich mich mit homepage sachen und so nicht auskenne….was ich noch dazu sagen muss ist, dass ich schade finde, dass hier alles nur virtuell abläuft..also vielleicht wäre ein Schritt in die Realität besser…
Wobei man auch bei solchen Treffen sehr viel planen und vorbereiten muss, sonst kommen diese lesbensexgeilen Männer auch noch da an ;-)
ist echt schwer, aber ich werde mal darüber nachdenken, wie man sowas in gang bringen könnte!
eine idee wäre natürlich, wenn man dieses Austausch- Forum mit kosten verbindet…ich denke, dann überlegen manche erst zwei mal ob sie sich dort wirklich anmelden…
man müsste also schon beim Eingang des Forums viel Wert auf Sicherheit legen!
die kosten können ja dann als Spende an ein Frauenprojekt gehen oder zum Aufbau der Homepage genutzt werden…
Kosten, hm ja, lass uns mal ein wenig darüber nachdenken, und auch über das Alter der Forumsteilnehmerinnen. Denn, meine Erfahrung zumindest ist, dass jüngere Frauen öfters Ältere wollen- ob es umgekehr genauso ist weiß ich noch nicht wirklich, glaube aber vielleicht schon…Will damit sagen, dass ein Forum mit nur jungen Frauen vielleicht etwas langweilig werden könnte… und die ab 40 aufwärts nutzen das Internet noch nicht wirklich….
Also ich habe diesbezüglich was in Planung.
Nur weis ich noch nicht wen meine Informatik Kollegen
mal zeit haben und wie das mit der ganzen Sicherheit
wegen den Männern gehen sollte.
Und ob sich dann nicht ein Mann als Frau ausgibt?
Bin aber schon länger am überlegen.
Könnten sonst mal ne Ideenrunde machen oder so.
Ach und den Namen suche ich auch noch.
Bis jetzt habe ich noch nix was mir
wirklich gefällt.
Zum Patriarchat:
Entstehung des Patriarchats (Mit „den Männern“ hat es soziokulturell nichts zu tun, es ist ein „Vater-Konzept“, wobei auch Frauen die Vater-Rolle spielen können.)
Die Begriffe Matriarchat und Patriarchat werden zu unterschiedlich verwendet, deshalb hier Texte zu Definition und sprachlicher Herkunft:
Was ist ein Matriarchat?
Der Begriff Matriarchat
Der Begriff Patriarchat
Die Geschichte vom „ewigen Patriarchat“, das schon immer da war, ist längst widerlegt und das wird selbst in den traditionellsten Wissenschaften akzeptiert.
Ich habe keine Zeit zum Diskutieren, aber auf den beiden verlinkten Websites gibt es viel Material.
@Hannelore,
Sich über vergangene machtvolle Matriarchate Gedanken zu machen hat ungefähr das Niveau von „Ist Star Trek Realität?“ ;-)
@Hannelore: Ich habe mich schon mit den Begrifflichkeiten beschäftigt und habe daher „Patriarchat“ auch eingeschränkt verwendet. Fakt ist aber, dass längst vergangene Normadengesellschaften auf dem Stadium des „Halbaffen“ mit magischem Bewusstsein und völliger Naturabhängigkeit, kaum als Denkmodell für die Zukunft der/künftige Entwicklung der Frau herangezogen werden können. Außerdem weird es sehr oft misssbraucht (dieses Matriarchatsding) und zu asexuellen – Männer sind böse und Frauen ja so friedlich, da eben kein Sex – Frauengemächerträumen umgedeutet. Und auch deine Internetseite idealisiert da ohne Ende.
Und zum Thema „heute noch existierende und matriarachtsähnliche Naturvölker“: Neulich kam auf Arte eine Dokumentation über 5 Männer aus irgendeiner ehem. französischen SüdseeKolonie (Port de wie auch immer), die 6 Wochen nach Großbritannien gereist, mit Videokamera die westliche Kultur angeschaut und zu hause dann darüber berichtet haben. Keine Frauen dabei – und ihre Sicht auf die westlichen Frauen hätte mich auch interessiert – und warum? Nun, die letzte Einspielung wieder daheim in der Südseee zeigte es. Alle mit Baby an der Brust. So sieht nämlich die Vergangenheit von Frauen aus, dauernd mit Kinderkriegen beschäftigt bleibt natürlich weder Raum noch Zeit noch Gedankenpotenzial übrig um sich mit zb Kulturmachen zu beschäftigen. Tierstatus eben und da ist das Affenweibchen noch nicht allzu weit entfernt. (Wie das erste Bild des Triptychon, ganz oben auf unserem Blog, es so wunderschön illusitriert.) Und dahin möchte ich persönlich wahrlich nicht mehr zurück!
@hanelore
also habe mal in deine inetseite geschaut du machst dir ja auch über einges gedanken z.b.stimmt es das die communiy internetforen wie facebokk usw,geld durch neue mitglieder einkassieren.
und das es am menschlichen grundeinstellung liegt ob erfole möglich sind.wobei ich dir aber schon sage das ich genauso in frage stellen kann was ist indiviuell empfundener erfolg?
oder kannst du eine allgemeingültige aussage machen?
es kann immer alles aus tausenden von seiten der unterschiedlichsten fraktionen angeshen werden.
es gibt keine einheitlichen begriffe für patriachat oder matriachat.
aber ich finde das damalige nomadenstrukuren und der überlebenskampf mit der heutigen zeit eher so in verbindung steht das der harte naturkampf zwar eine biologische tatsache ist.aber die ursache für regionen und welthunger liegen hauptssächlich an generellen gesellschaftlichen strukturen die auch wenn du schon mit bilogie argumentierst durch die gattung mann verursacht wird.also welthunger not elend zwar auch eine ursache des menschen im allgemeinen aber sehr durch die gattung mann verursacht.
und ein matriachat möchte ich auch nicht.
denn es geht hierbei garnicht um eine machtverdrehung es geht um das menschenrecht so zu leben wie frauen leben wollen und in der männerstrukturierten welt ich werde nicht das wort patriachat verwenden ist es denn frauen unmöglich oder sehr schwer.
es geht um menschenrechte.
du erinnerst mich an meinen papa der argumentiert mit vergangenem bildern.
das leben baut auf die vergangenheit auf aber es ist nur die gegenwart.und selbst die vergangenheit kann verschieden gesehen werden.
@claudia
du hast schon recht das die internetseite so eine die guten fraun und die bösen männer und wir machen ein matriachat aber eben in der verdrehungsweis und dazu noch die gattung mann ansich nicht in frage gestellt wird.es erinnert mich an den queeren brei denn alles ist ja gleich und links und politisch korrekt.so emfinde ich es
persönlich nicht es gibt unterschiede aber diese dürfen nicht zu diskriminierungen füren das ist der punkt.
das beispiel mit dem südssee matriachat was du nennst wo die meisten frauen kinder tragen.
das zeigt doch wiedermal welche entscheidungen frauen anscheinend nicht treffen.ausser die frauen die es wircklich freiwillig wollen die meine ich nicht.
selbst wenn es mal eine absolut pure frauenliebende welt gegeben haben sollte was ich mir garnicht vorstellen kann den auf der insel lesbos wohnten nicht nur frauen.
aber selbst wenn es eine gegeben haben sollte es geht ja nicht nur um generelle machtstrukturen sondern um ein ganz allgemeines menschenrecht das frauen überall genommen wird.
Das größte Problem bei Frauen sehen ich darin, dass sie sich flüchten und nicht wirklich eigenständig denken. Die heterosexuellen Feministinnen flüchten sich in Männerhass und Idealisierung von Frauen. Sie bauen sich asexuelle Traumwelten in Sinne von – Friede Freude Eierkuchen Matriarchaten – auf wie sie früher Strickkränzchen gegründet haben. Sie sehen sich als Opfer der bösen Männer und definieren sich aber dennoch nur über ihn.
Die Lesben flüchten sich aus der Falle Frau (denn sie möchte eben auf keinen Fall mehr bei diesen Strickkränzchen dabeisitzen) in eine Art schwule Pseudoidentität. Sie wollen keine Frau sondern Mensch sein und Mensch=Mann.
Dann gibt es noch die heterosexuellen Nichtfeministinnen aber Karrierefrauen, die ähnlich wie die Lesben sich als eine Art Mann sehen aber sich aufstylen. Und sicher noch einiges mehr, was mir gerade nicht einfällt.
Aber letztendlich vermeiden fast alle „dem Drachen ins Auge zu blicken“, dh. eben zu erkennen, dass Frauen was das „Menschsein“, also weg von Natur zum „Kulturwesen“ werden dem Mann leider meilenweit hinterherhinken. Klar, wie lange ist es her das Frauen selbst darüber entscheiden können ob und wie viele Kinder sie bekommen? Etwa seit Einführung der Pille in den 60er Jahren. Das sagt ja schon alles. Frauen, die was Eigenständiges gemacht haben (Künstlerinnen, Philosophinnen, Schriftstellerinnen usw) waren immer nur eine kleine Minderheit gewesen, und oft waren es Frauen die in Klöstern gelebt haben, Nonnen. Also Frauen, die kein Mann und keine Familien/Kinderpflichten hatten, die ihr ganzes Leben bestimmten und vereinnahmten. (Und oft waren sie dann frauenliebend, es gibt zahlreiche Briefwechsel zwischen verliebten Nonnen ;)
Nun, die Zeiten sind zum Glück einigermaßen vorbei, aber Frauen müssen jetzt lernen nicht nur den Mann zu kopieren sondern auch ihre eigene Sicht in die Welt zu bringen. Also weder zurück zum reinen Natur/Körper – noch die völlige Ablehnung ihres Frauseins sind die Lösungen. Ein dritter Weg muss gefunden werden und da wird, so sehe ich es zumindest, das frauenlieben/sexuell und emotional aufeinander bezogen sein, eine entscheidende Rolle spielen.
Und was mir noch aufgefallen ist, dass die Mehrzahl der Frauen äußerlich zwar befreit scheint- aber sich innerlich/in ihren Gedanken/Sehnsüchten und Wünschen immer noch als Sklavinnen sehen, die sich nach einem Herren und Beschützer sehnen. Und wer sich innerlich noch als Unmündig sieht kann auch nicht klar denken und Veränderungen erfinden/ausdenken und verwirklichen. Er wartet eben dann stets auf die Zustimmung des Vormund/dem MannMensch.
@hanelore
das auf deiner internetseite mit dem echtem schokoladenherz ich hatte vor ein paar jahren selber die idee von sowas aber lustig finde ich es das es sowas echt gibt.denn ich habe mir schon immer gedacht wenn ich eine idee habe dann ist diese schon längst verbreitet.aber schön.
@claudia
ich sehe das ganze eher wie einen kreislauf solange bestimmte vorherschende machtsysteme generell existieren die ganz gezielt andere menschen nicht als mensch aktzeptieren wird es ewig so weitergehen.
dabei geht es nicht um die „lieben“ frauen und die „bösen“männer!
also es geht ja nicht darum ein machtsystem zu kopieren und in den matriachaten habe ich eher den eindruck das einige bereiche kopiert werden aber die zentralste und energetische macht und die sexuelle macht die gehört ja trozdem noch der gattung mann auch besonders in diesen systemen.
die befreiung ist die offene freie und pure frauenliebe.
und die die eben hetero sind können ja ihrs leben und die anderen fraktionen dann auch.
aber grundlage muss sein das alle frei sind.
claudia wie kann es einen weg zu dieser befreiung geben?
@natalie: Ich weiß nicht wie es diese Befreiung geben kann, aber ich denke schon zunächst durch die offen ausgelebte schwule Liebe und dann durch die Frauenliebe. Aber noch haben die Heteros extreme Angst davor, auch die gute Hannelore, ich habe einen Kommentar unter ihren Text gesetzt, dass sich heterosexuellen Feministinnen auch mal mit dem ganzen Homo-und Transthema beschäftigen könnten, da sie auf wunderbare Weise ihre eigene HeteroRollenWelt spiegeln würden und so. Und dann habe ich ihr den link aus dem Text „Unerfüllte Männerliebe“ drunter gesetzt (den von den queer studies, denn auch wenn ich mit Einigem darin nicht einverstanden bin weil es eben so männerzentriert ist, so ist es gegeüber ihrem Heteromatriarchatsgesülze doch ein Fortschritt, und spielen sich dort auch die in Zukunft gesellschaftlich relevanten Dinge ab.). Sie hat ihn nicht freigeschaltet (den Kommentar) und auch noch meine Mail gesperrt!
Und das ist jetzt das Zweite Mal, das mein Kommentar in einer sogenannten Feministinnenseite nicht freigeschaltet wird, sind noch extreme Berührungsängste da, die Heteras schieben voll die Paras vor frauenliebenden Frauen. Als ob es eine ansteckende „Krankheit“ wäre. Hm, eine „Krankheit“ ist es nicht, aber wohl ansteckend ;) Und es zwingt sie sich mal mit Frauen anstatt nur negativ mit Männern zu beschäftigen und wirbelt damit ihre Identität durcheinander.
@claudiadie befreiung durch die schwule liebe?ein wenig vielleicht schon aber die schwule liebe hat mit der frauenliebe nicht viel zu tun so dass es doch irgendwie möglich sein muss sich davon abzukoppeln und trozdem gleiches ansehen zu bekommen.aber schwule männer sind eben kein so großer angriff für hetero oder „hetero“männer wie frauenliebende frauen und genau das ist auch ein problem.aber woher willst du wissen welche sexuelle orientierung die hanelore hat?also ich weiß nicht anhand ihrer internet seite ob sie eine hetero feministin eine queere feministin eine selsbtdefinierte eine bissexuelle feministin eine frauenliebende feministin eine szene femistin oder ein versteckter hetero mann oder ein intersexuelle feministin oder trans feministin oder pansfeministin oder ???klar sind das alles übernommen rollenstrukturen der hetero meterosexuellen gesellschaft.aber ich entscheide nicht anhand einer internet seite wie alle drauf sind.nochwas viele frauenliebende frauen verstecken sich und lügen hetero zu sein oder bi zu sein um nicht belästigt zu werden.deshalb ist es voll schwer einzuschätzen wie eine drauf ist nur instinktiv und durch gespräche und sympatie sonst ist es fast unmöglich zu sehen.das lustige ist wircklich das „hetera“oder hetera fraun viel angenehmer sind als szene lesben.die lesben szene ist eine männer projezierte welt.aber selsbt da wird es von allem alles geben.deshalb verallgemeinere ich ungerne auch wenn ich es hinunwieder mache.vielleicht benutzt die hanelore die biologie einfach als dekmantel um geheim frauenliebend zu sein und sie meint es ironisch.oder sie ist ein hetero mann der will frau und mann zusammengehören sagen.oder sie sieht es als biologsch so lebt aber frauenliebend.oder sie ist doch wie du sagst eine hetero feministin und will nur machtsysteme aber keine sexuellen aufgezwungenen systeme in frage stellen.oder sie ist bissexuelle feministin und hat eben noch gefühle die tief sind für beide und verteidigt noch das männliche.oder sie ist was sonstiges und hat eben diese meinung.
@natalie: Hannelore ist 57 hetero verheiratet und lebt mit ihrem Mann in Frührente seit 8 Jahren in Florida. Davor haben sie in München gelebt und waren dort mit irgendwas Selbsständig und hatten wohl recht viel Geld und waren gesellschaftich gut integriert. Hat sie auf ihre Seite geschrieben. Daher kann ich sie schon einigermaßen einschätzen. Aber es geht ja nicht um sie als Person, sondern sie symbolisiert eben eine bestimmte Gruppe von Frauen, die den Feminismus nicht aus einer exestentiellen Not/innerem Bedürfnis betreiben – sondern es als eine Art Hobby sehen. (So wie eben früher das Sticken oder Klavierspielen)
Und klar sind Heterofrauen erste einmal angenehmer als Lesben, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass sie sich so insgeheim über einen stellen so nach dem Motto: Ich habe einen Mann abgekriegt, du nicht. Die sehen Frauen eben als minderwertig an und eine Frau als Partnerin erst recht. Muss nicht bei allen so sein, aber sicher bei vielen. Und wenn du dann anfängt ihre heterosexuellen Identität in Frage zu stellen können die auch ziemlich ungemütlich werden. Zwar nicht so krass wie Lesben, aber das liegt dann wieder daran, dass sie sich unter dem Mann sehen und Agressionen dem Mann zuordnen und auch die Welt und sie sich deshalb generell nicht so viel angagieren. Und deshalb auch nicht so aggro werden. Und dann spiegeln/verzerren Lesben die Heterowelt und übertreiben alles, wie unter einem fiesen Vergrößerungsglas.
@claudia
achso ja dann ich gebe ich zu ich habe mir die seite nicht richitg durchgelesen!
aber ja das ist schon so eine fraktion die mode femistinnen.
aber immerhin beschäftigt sie sich überhaupt damit wenn auch für mich wirkende merkwürdige weise.
vielleicht ist sie unglücklich verheiratet?
oder träumt von frauenliebe?
oder sie macht es weil es eine abwechslung zum stricken anbietet.das fände ich schade.
ein grund mehr das wort feministin nicht zu verwenden.
ich bin sowieso keine weil ich mich nicht für frauenrechte einsetze.
aber feminismus muss nicht immer in verbindung mit frauenliebe stehen.ein bischen automatisch schon.
oder ist jede frauenliebende frau gleiczeitig eine feministin?
es ist doch auch nicht jeder schwule mann ein männerrechtler obwohl die es ja nicht nötig haben.
also ein bischen feministisch wird wohl jede frauenliebende frau sein bei den anderen fraktionen wird es unterschiedlich sein und dann kommt es ja noch auf die jeweilige einstellung ein.
warum ist es in mode gekommen um frauen eine „freiheit“vorzutäuschen?
@claudia
das stimmt das wenn du die sexuelle identität von heteras in frage stellst sie auch voll unangenehm werden aber nicht so agro wie die lesben.
es gibt aber auch heteras oder „heteras“die voll agro reagiern das kommt voll auf die person auch an.
auch viele vorallem szene lesben tun die heterowelt in allen rollen wiederspiegeln das ist so.
@natalie: Nein natürlich ist nicht jede frauenliebende Frau feministin und nicht jede Feministin frauenliebend. Aber bewusst sollte man als Frau schon versuchen zu werden. Nicht einfach diese heteronormativen Rollenangebote undurchdacht nachmachen. Schwieriges Thema und das Wort Feminismus ist wie Lesbisch auch so „in die Ecke/an der Haltetelle abstellen“. Als ob Frauen irgendeine unwichtige Untergruppe wären, die ein Naturschutzreservat brauchen.
@claudia
naturschutzreservat hmm..grübel das bring mich auf eine idee wir brauchen echt sowas leider aber nciht weil wir vom aussterben bedroht sind sondern weil frauen allgemein attakiert sind.also einige völker wie z.b.in jugoslavien wo es den krieg in den 90gern gab haben sich alle in ländern aufgeteilt und jetzt gibt es frieden ist natürlich kein vergleich.
und es geht ja hier nicht um einen landkonflikt.
es geht um strukturen die sich sozial gesellschaftlich verändern müssen.
aber ruhe gibt es bei einer abtrennung schon aber d wäre ich wieder beim absondern da und das wird ja auch gezielt eingesetzt gegen frauen.
echt schwierig und das mit den wortverwendungen eigentlich kann frau garnichts sagen weil alle worte mit sovielen interpretationen und definitionen belegt sind das es zwar spannend aber eigentlich nur anstrengend ist.
deshalb muss frau immer genau begründen wie sie es für sich auslegt.
aber ein naturschutzreservat würde wieder abgrenzung bedeuten und ich sehe mich nicht als was besonderes an weil ich pur frauenliebend bin.aber es stimmt jegliche räume werden den frauen zu gestellt so das wircklich nur dieses rollenspiel oder eben die angebote da sind.
es gitb auch ausnahmen aber im großem und ganzen ist es schwierig.
was mich aber zum nachdenken anregt einen ort um ein zu können ohne sich verstecken zu müssen.
@claudia
eher einen schutz ort oder eine änderung der strukturen beeinflussen das kann eine möglichkeit sein.
es geht nicht um absondern oder besonders sondern um schutz.das ist es ich fühle mich angegriffen weil ich nicht so sein darf wie ich will.nur versteckt in seltenen fällen offen und sonst ist es immernoch voll schwierig.
was könnte ein schutzort sein wo frauenliebe einfach sein kann ohne angegriffen belässtig zu werden?
@natalie: Ich persönlich sehe das Problem weniger darin, dass Frauen dauernd von außen angegriffen werden, sondern dass sie noch in einem Inneren Gefängnis leben.
Wie ich schon geschrieben habe: „Die Mehrzahl der Frauen scheinen zwar äußerlich zwar befreit- aber sehen sich innerlich/in ihren Gedanken/Sehnsüchten und Wünschen immer noch als Sklavinnen, die sich nach einem Herren und Beschützer sehnen. Und wer sich innerlich noch als Unmündig sieht kann auch nicht klar denken und Veränderungen erfinden/ausdenken und verwirklichen. Er wartet eben dann stets auf die Zustimmung des Vormund/dem MannMensch.“
Vielleicht ist es meine Sicht der Dinge oder ich bin eine Ausnahme weil meine Mutter und schon Großmutter sehr frei gelebt und gedacht haben – aber mein Problem waren nie die Übergriffe der Männer – sonder die Passivität und der Selbsthass der Frauen selbst. Und manchmal denke ich auch, dass selbst dieses viele Gerede über sexuellen Mißbrauch/Übergriffe und so (natürlich gibt es ihn, aber eben nicht imme uns so oft) in vielen Fällen auch eine Art Ausrede von Frauen ist um die Verantwortung für ihre eigene Sexualtität (und somit Leben) nicht übernehmen zu müssen. Unmündig eben.
@claudia
also ich sehe es viel mehr so das frauen innerlich wie äußerlich angegriffen werden und durch bestimmte zwänge die in der gesellschaft schon sehr wohl herrschen gehindert eingeschüchtert werden ihre inneres leben frei leben zu können und somit offen aber auch verteckt leben müssen je nach situation eben.aber schwerer als die anderen schon.
und meiner ansicht nach sehnen sich frauen nicht nach dem beschützer das ist ja wieder das rollenspiel.
aber da sehr viele an dieses rollenspiel glauben und das so mögen kann es gut sein das frauen das so sehen.
was haben sexueller missbrauch mit unmidigkeit zu tun?
du meinst das diese menschen in einer opferrrolle bleiben?also die dich ich kennengelernt habe war bestimmt nicht in so einer opferrolle.
wie meinst du das frauen veratwortung ablegen wenn sie über ihre eigene sexualität nicht annehmen?
wie sollen sie ihre eigene annehmen wenn sie doch als außenseiterinnen angesehen werden wenn sie frauenliebend sin?oder sind diese frauen dann hetero weil sie sonst das missbrauchsklischee bedienen?
also zum glück wurde ich nicht sexuell missbraucht aber die
die ich damals kennengelernt habe der ist das passiert und opfer war sie garnicht eher das gegenteil was für eine extrem starke persönlichkeit!
und angegriffen werden meine ich das es im täglichen leben einfach was ist was nicht als normal voll und ganz überall aktzeptiert wird.
@claudia
also es geht mir doch mehr darum das zu sagen was jeder fast passiert.und ich suche eben nach lösungen deshalb frage ich ja.
du sagst doch selber das du nicht überall gewöhnlich mit frauenliebe umgehen kannst und genau das ist es.
denn alle anderen können ganz gewöhnlich erzählen mit wem sie zusammen sind.
das kann ich auch machen aber ich muss es mir schon dreimal vorher überlegen.
denn du kennst nie die gedanken der anderen.
@claudia
du siehst schutz als wehrlosigkeit hilfslosigkeit an?
und du verbindest schutz mit männern?
das gibt es auch aber naja frau muss das eben auf
diese art mögen.
also ich empfinde es nicht so.
den schutz bedeutet mich zu hüten vorsichtig zu sein.
die mutter beschützt ihre kinder mehr als ihren eigenen augapfel wenn es eine liebe mama ist.
ein kaninchen läuft weg um sich von anderen tieren zu schützen.
eine lebenspartnerin kann eine andere lebenspartnerin beschützen.usw….
@natalie: Schutz kann alles mögliche bedeuten. Aber darum geht es nicht, wir wollen uns hier auf der Seite mehr mit Frauen als mit Männern beschäftigen und das heißt, auch mal ihr Verhalten (das der Frauen) zu kritisieren. Und mein größter Kritikpunkt an Frauen ist momentan eben ihre (Jahrtausende lang) eingeübte Opferhaltung und Passivität. Und bitte auch an dich, wenn du kommentiertst bleibe möglichst beim Thema des Textes, sonst enden wir hier wie bei lesarion ;)
Und das war es jetzt mit den Kommentaren hier unter dem Text, unsere Seite ist ja zum Denken und nicht zum puren Ausheulen da!
hallo claudia. bin schon 45 und nutze das internet sehr gerne. :))
mit geht es wie dir darum das die frauen ihre opferhaltung aufgeben und ihr leben selbst in die hand nehmen. dazu gehört aber auch sich seiner vergangenheit und seinen eigenen versäumnissen zu stellen.
jede frau die nicht über ihren sexuellen missbrauch spricht macht sich mitschuldig, da der täter oder die täterin weiter machen kann.
egal ob matriarchat oder patriarchat.
ich halte schon längere zeit vorträge über dieses thema und weis das es in wirklichkeit an den religionen liegt, das frauen so ein negatives bild von sich haben.
übrigens bin ich auch bis zu meinem 12 lebensjahr von meinem vater vergewaltigt worden.
doch damit bin ich kein einzelfall denn jeder 5 österreicher durchlebt diese traumatische erfahrung.
wenn du das nicht erlebt hast kannst du auch nicht die schwierigkeiten verstehen die so ein mensch durchlebt.
so wie du sagst “ jahrtausende lang haben frauen nichts anderes gelernt“. es dauert halt ein bisschen bis sie sich aus ihrer ecke herauswagen und dabei helf ich ihnen gern. die, die lieber drinnenbleiben dürfen das aber auch. sie müssen sich ihr leben so gestalten wie sie am besten damit zurechtkommen.
liebe grüße claudia