Ausgehend von meinem „Coming-Out“-Text in welchem ich meine Probleme beschrieb, eine lesbische Identiät aufzubauen, abgeschreckt von einem Lesbenimage, welches vor allem Maskulinität bevorzugt und einem konservativen Elternhaus, welches grundsätzlich vermied, über Dinge zu sprechen, hat sich bei mir eine Lawine von Fragen und Erkenntnissen ausgelöst.
Eine zentrale Frage, die sich viele feminine Lesben, bzw. ganz normale Frauen stellen, ist diejenige, warum Frauen sich männliche Verhaltensweisen und äußerliche Attribute aneignen und warum sie darauf bestehen, ein weibliches (bzw. ihr eigenes) System und nicht das männliche (andere) System in Frage zu stellen. Denn oft hört man von maskulinen Lesben, dass feminines Aussehen bzw. Fraulichkeit nur eine Inszenierung sei, und sie selbst definieren sich als Frauen, für Außenstehende aber als solche nur schwer erkenntlich.
Die feministische Sexualwissenschaftlerin Shere Hite (welche Claudia im Artikel unter der Kategorie „Vorbilder“ vorgestellt hat) scheint sich vor ca. 20 Jahren ähnliche Gedanken zu diesem Thema gemacht zu haben, wenn auch nicht direkt auf maskuline Lesben sondern Frauen generell bezogen. Sie beschreibt, dass seit der Frauenbewegung, Frauen zwar immer mehr in die Berufswelt der Männer „eindringen“, dass sie im selben Atemzug aber ihr eigenen Ideale (Beziehung, Liebe, Empathie) aufgeben und sich männliches Konkurenz- und Machtgehabe aneignen. Es wird von ihnen erwartet, dass sie genauso „cool“, genauso aggressiv vorgehen wie Männer und es wird ihnen dadurch ein eigenes System, mit eigenen Wertvorstellungen abgesprochen.
Zitat aus „Frauen und Liebe“: „Männer sind die Realität, Frauen die Rolle“
„Warum kann eine Frau nicht sein wie ein Mann? So heißt es in einem Song aus My Fair Lady. Doch wir könnten auch fragen: „Warum kann ein Mann nicht sein wie eine Frau“
Männer, so scheint es, wollen nicht „wie Frauen“ sein. Die allgemeine Prämisse ist, dass Frauen, um „Gleichheit zu erlangen“, von Männern lernen, ihre „alten Werte“ aufgeben und mehr „wie Männer“ sein sollen. (Erinnert das nicht an die Prämisse des 19. Jahrhunderts, dass der Westen die „Eingeborenen“ in den Kolonien „zivilisieren“ würde, wobei die „Eingeborenen“ ihren „Aberglauben“ abzulegen und „rational“ zu werden hatten wie wir?)
[...] Männer sind im Hinblick auf die psychologische Macht und den Status in Beziehungen ebenso im Vorteil wie sie in der „Arbeitswelt“ den höheren Status haben. Männer werden von der Gesellschaft als mehr „legitim“ und mehr „im Recht“ betrachtet. Ihre Meinung und ihre Aktionen gelten als wesentlich glaubwürdiger als die von Frauen, die genauer geprüft und eher kritisiert werden. Mit anderen Worten, die Kultur hält das, was Männer tun, für die „Norm“, für die nicht zu bezweifelnde „Realtität“, während sie das, was Frauen tun, als „Rolle“ sieht und als minderwertige obendrein“
Das letztere Zitat würde erklären, warum maskuline Lesben die Weiblichkeit von femininen Lesben als etwas Minderwertiges sehen, da sie sich selbst mit dieser männlichen Realität identifizieren und Weiblichkeit lediglich als Inszenierung betrachten. Sie sind aber selbst reine „Anpasser“ und übernehmen nur eine Sichtweise, welche unsere Gesellschaft uns immer wieder einbläut, bzw. vorgaukelt: Weiblichkeit ist nur etwas von Männern selbst konstruiertes (siehe mediale Inszenierungen von Weiblichkeit, welche lediglich zur Erfüllung von Männerphantasien dienen sollen), also schlussfogern sie, dass es nichts anderes, als dieses Konstrukt geben kann. Es wird aber in keinster Weise die Rolle des Mannes, welche die kulturelle Konstruktion schlechthin ist, und „männliche“ Wertmaßstäbe hinterfragt, und selbst wenn, dann nur auf eine ausschließlich theoretische Art und Weise.
Wie man sieht, hat sich seit den Achtziger Jahren nicht viel geändert, Entwicklungen, welche damals angekündigt wurden, sind schon seit den neunziger Jahren deutlich sichtbar geworden. Die Berufswelt ist unerbittlicher, von Konkurenzkampf und Rationalisierung geprägt, mehr denn je, denn die meisten Frauen versuchen lediglich die „besseren“ Männer zu sein, sind sich selbst entfremdet und es mangelt an Unterstützung untereinander.
Und hier schlage ich den Bogen zur Lesbenszene, sie spiegelt auf eine gewisse Art und Weise die heutige Realität wieder, wenn auch als Extrem. Denn nicht nur die Lesben sondern auch viele Heterofrauen (vor allem in Deutschland und den angelsächsischen Ländern) der älteren Generation (ab ca. 40), wirken eher maskulin, sind oft nicht von ihrem Ehemann im Aussehen zu unterscheiden („beide grau und kurzhaarig und in JackWolfsskin-Jacken“) und werden im Berufsleben bevorzugt, wenn sie eine männliche, kühle und „rationale“ Rolle einnehmen.
Ich frage mich ernsthaft, während ich das hier lese, was für grauenhafte Erfahrungen ihr mit der „Szene“ gemacht habt, wo ihr sie gemacht habt und warum ihr maskuline Frauen dermaßen ablehnt? Ich bin nicht oft in irgendwelchen Szenelokalen unterwegs (aus pragmatischen Gründen), aber was ich dort sehe, ist ein ganz anderes Bild, nämlich vorwiegend sehr weibliche Lesben. Sicher, man hat immer dieses Klischee von der männlichen Lesbe und ja, es gibt wohl auch solche, die es kategorisch ablehnen, dass Lesben lange Haare haben (auch wenn ich persönlich noch nie eine solche Frau kennen gelernt habe). Aber ich glaube, den meisten, vor allem jüngeren, Butches geht es nicht darum, ein inszeniertes Rollenbild abzulegen, sondern einfach das zu tun, zu tragen, zu leben, was sie von sich aus empfinden. Genauso wie ihr das für euch ja auch anstrebt.
Ich denke, dass ihr vor allem den Fehler macht, männliche Lesben mit radikalen Feministinnen gleich zu setzen.
Wie gesagt, ich weiß nicht, was ihr für Erfahrungen mit Butches gemacht habt, aber ich persönlich und auch Freunde von mir, kennen kaum wirklich „männliche“ Frauen, wie ihr sie hier beschreibt, die einer jüngeren Generation angehören und feminine Lesben ablehnen. (Ältere dürft ihr ebenso wenig über einen Kamm scheren, das waren außerdem die Anfänge der Frauenbewegung, das Bild hat sich aber längst gewandelt.) Ich finde, ihr solltet vielleicht jedem sein eigenes Lebensbild zu gestehen, wie ihr das für euch ebenso beansprucht und einfach mal den Menschen, anstatt ein Geschlecht oder eine Rolle, die ihr selbst miterschafft, kennen lernen. Es gibt im Übrigen auch viele feminine Lesben, die Maskuline als etwas Minderwertiges (und geradezu Grauenerregendes) ansehen. Da nimmt „eure Fraktion“ der Anderen nicht viel.
Ich persönlich definiere mich gerne einfach nur als Mensch, aber wenn eine Zugehörigkeit festgelegt werden sollte, stehe ich wohl mittendrin, zwischen den Butches und Femmes, dem Kriegsgebiet ;) . Schade nur, dass ich somit von beiden Seiten abgelehnt werden würde, denn den Feind lässt man ja nicht ins eigene Lager. Vielleicht sollte ich auch noch ein eigenes Blog für „Mittendrin im Kriegsgebiet“-Lesben gründen, aber ich wette, da würden sich auch ein paar Prozentchen unserer großen Frauen liebenden Welt nicht wiederfinden. ;)
Auch wenn es ein schöner Gedanke ist, wird das, was ihr euch wünschen würdet, nämlich die Öffnung der lesbischen Szene für bisexuelle bzw. heterosexuelle Frauen nicht (allzu bald) passieren. Aufgrund der Abgrenzungen, die unser gesamtes Leben definieren. Dazu gehört eben auch, dass man in einem Forum, in dem sich Frauen nun einmal für Frauen interessieren, nicht über Männer geredet werden sollte. (Das muss vordergründig nicht einmal etwas mit Männerhass zu tun haben) Da möchte man wahrscheinlich einfach unter Frauen über Frauen und ihre Themen diskutieren. Bis zu einem gewissen Grad kann ich das nachvollziehen, denn in einem Bierforum will auch niemand etwas über Wein erfahren ;) . Aber dass teilweise auch bisexuelle Frauen vollkommen gemieden werden und es für viele Frauen nicht in Frage kommt, mit jenen zu verkehren, halte auch ich für völlig überzogen und unsinnig.
Ich denke, ein großes Problem, was viele noch in euren Ansichten sehen werden, ist das Thema heterosexuelle Frauen, die sich zu Frauen hingezogen fühlen (wodurch sie eigentlich bisexuell wären, aber lassen wir mal die Definitionen, die nerven nämlich). Du hast es selbst schon angedeutet, deine Erfahrungen mit heterosexuellen Frauen waren meist sexueller Natur (so wie ich es aufgefasst habe). Ich denke, viele lesbische Frauen möchten eben nicht nur ein sexuelles Experiment sein. Sie verlieben sich vielleicht in diese Frau, werden aber in ihren Erwartungen enttäuscht, weil die heterosexuelle Frau in diesem Moment nur Sex, oder eben eine Erfahrung machen, möchte und keine Beziehung. Darum lehnen viele wahrscheinlich auch bisexuelle Frauen ab, weil sie das Gefühl haben, die testen nur. Ich denke, auch da sollte man Verständnis aufbringen, allerdings auf beiden Seiten.
Ich vertrage mich übrigens auch sehr viel besser mit heterosexuellen Frauen ;) .
Das mit dem Blog war eher ein Spaß. Es wäre zwar eine gute Idee, aber ich hätte einfach zu wenig zu schreiben, da ich persönlich mich nicht mehr großartig mit Themen wie Szene oder überhaupt Lesben (Beides meide ich so gut es geht, auch wenn’s merkwürdig klingt) beschäftige, insofern ich nicht einen Kommentar irgendwo hinterlasse oder homophobe Unsinnigkeiten der Welt betrachte.
Ich hoffe aber, dass euer Blog tatsächlich etwas mehr zur Verständigung von lesbischen Frauen untereinander und mit anderen Frauen und nicht zur weiteren Lagerspaltung beiträgt (vielleicht einfach etwas weniger auf maskuline Frauen drauf hauen ;) ).
Liebe Robbe,
Du hast natürlich recht, in manchen Teilen Deutschlands hat die „Szene“ seit einigen Jahren angefangen, sich zu einem eher femininen Bild hin zu wandeln (wahrscheinlich auf Grund von medialen Vorbildern wie z.B. der Serie L-Word). Ich werde diesen Aspekt vielleicht noch in unseren „Über uns“-Text einarbeiten.
Das eigentliche Problem, dass wir aber aus unserer Position heraus sehen ist, dass es ein allgemeines Bild in der Köpfen der Menschen gibt – eine Lesbe sieht so und so aus, in dem Falle eher maskulin – und dass sich dieses Bild erst mit einer gewissen Verzögerung wandelt. Dieses Bild und natürlich auch einige andere Gründe, die ich in diesem Blog anspreche (es geht uns nicht einmal primär um das Thema maskulin/feminin), hat dazu geführt, dass ich erst mit Anfang 20 mein Coming-Out hatte und dadurch in eine (Identitäts-)Krise gekommen bin. Und ich war dann auch ein paar mal in der Szene und mir begegneten dort u.a. Frauen, die, wie du es nennst, zwischen den Stühlen stehen. Sie waren vom Äußeren eher feminin als maskulin, aber ich spürte, dass eine gewisse Unsicherheit in ihrem Verhalten lag, dass auch sie zu kämpfen hatten (viele hatten sehr konservative Eltern) und dass sie Halt in einer Szene von Gleichgesinnten suchten. Ich fand viele von diesen Frauen sehr nett, aber ich merkte, dass ich anders war, ich teilte mit ihnen außer dem Lesbischsein nur wenige Interessen und fühlte mich irgendwie nicht so richtig angenommen.
Es war damals und ist heute immer noch so, dass die Frauen, die mir am nächsten sind und mir seelenverwandt sind sich meistens als heterosexuell definieren (höchstens als bisexuell) und mit ihnen habe ich auch fast all meine erotischen Erfahrungen gesammelt.
Wir vermuten außerdem, dass es einen großen Anteil lesbischer Frauen gibt, der, aus den oben genannten Gründen, immer noch unsichtbar ist und vor allem diesen Frauen ist unser Blog gewidmet.
Und in Claudias Generation ist es auf jeden Fall immer noch so, dass der Hauptanteil der Lesben maskulin ist, und wenn es in der jüngeren lesbischen Generation schon wesentlich mehr feminine Frauen gibt, dann muss es auch in der älteren Generation welche irgendwo geben, aber eben nicht in der Szene.
Was wir u.a. verlangen ist, dass die lesbische Szene offener für die Belange femininer, bisexueller und auch heterosexueller, an Frauen interessierten Frauen sein sollte, denn wenn ich z. B. in einem bekannten Lesbenforum unter den Forumsregeln(!) lesen muss, dass heterosexuelle Frauen, die Erfahrung mit Frauen sammeln wollen und bisexuelle Themen ausdrücklich nicht erwünscht sind, werde ich echt sauer, denn auch ich war mal eine heterosexuelle, später bisexuelle Frau, bevor ich mein Coming-Out als lesbische Frau hatte.
PS: Ich finde es übrigens toll, dass du einen eigenen Blog für die Frauen, die zwischen „maskulin“ und „feminin“ stehen, gründen möchtest, denn das ist genau in unserem Sinne, dass Frauen aktiv werden und etwas füreinander tun. ;-)
Hallo Robbe,
Ich habe unseren Einleitungstext „Über uns“ bezogen auf maskuline Frauen noch einmal überarbeitet.
Was meine Erfahrungen mit heterosexuellen Frauen angeht, so triffst du genau in Schwarze. Es fällt mir nicht leicht darüber zu schreiben – es bleibt leider immer bei diesen sexuellen Begegnungen und die Frauen sind aus verschiedensten Gründen nicht bereit dazu, sich auf eine reale Beziehung zu dir einzulassen. Also habe ich mir überlegt: Soll ich mein ganzes Leben damit verbringen, sie entweder anzuhimmeln, oder kurze Affären mit ihnen zu haben, was jedes Mal in einer Schmerzhaftigkeit endet, die kaum mit Worten auszudrücken ist? Eine Antwort habe ich noch nicht darauf gefunden, aber eines weiß ich: es hat irgendetwas mit der Gesellschaft als übergeordnete Instanz zu tun, denn ich weiß von Claudia, dass es in ihrer Generation bei Heterofrauen ein absolutes Tabu ist, sich sexuell mit Frauen einzulassen und in unserer Generation ist das schon ganz anders. Also muss sich das Bewusstsein von Frauen im Verlauf der Zeit irgendwie gewandelt haben und das finde ich schon erstaunlich. Ich finde es ist generell ein sehr schwieriges Thema und wir versuchen uns dem mit unseren Texten auf theoretische, künstlerische und erzählende Art und Weise zu nähern.
Ich hoffe, dass sich das Bewusstsein der Frauen tatsächlich weiter entwickelt, im Moment finde ich, ist da eher Orientierungslosigkeit zwischen extremen Feminismus und der Rückkehr in ein Steinzeitweibchenschema. Ob sich die Menschen irgendwann damit arrangieren können, dass wir nun einmal von Geburt an, alle bisexuelle Tendenzen haben, weiß ich allerdings nicht. Es wäre aber wünschenswert, denn dann könnten wir unsere Definitionen von Hetero-, Bi- und Homosexualität endgültig einmal in den Mülleimer werfen. Aber ich glaube, dass du auch so einmal eine Frau findest, die nicht nur eine Affäre will, vielleicht sogar unter der festgelegten bisexuellen/lesbischen Gruppe.
Hallo Emily, Hallo Robbe,
ich finde die Idee mit dem Blog grundsätzlich gut, auch eure Diskussion hier ist ganz interessant. All das löst jedoch bisher nicht meine Ausgangsfrage.
Es steht wohl fest, es gibt feminine Lesben und bisexuelle Frauen (die zumindest äußerlich bzw. vordergründig) als hetero wahr genommen werden. Aber wo sind sie? Wie erkennt man Sie?
Soweit ich versucht habe, mich in der Szene zu bewegen, waren meine Eindrücke sehr deprimierend: die von euch beschriebene maskuline Lesbenszene, in der ich persönlich vor allem sehr junge Frauen gesehen habe, eine Szene, in der Männer rigerous abgelehnt werden, obwohl ihnen oft so extrem nachgeeifert wird, in der bisexuellen/polyamourösen Szene scheint es einen Paarüberschuss zu geben, aber kaum ‘ausreichend’ interessierte junge Frauen, entsprechende Männer dafür zu Hauf’. Dies ließe sich noch in anderen Bereichen fortsetzen.
Bitte, wo findet man junge, feminine Frauen (lesbisch oder bisexuell ist wohl zum Schluss egal), die an einer ernsthaften Beziehung mit einer Frau interessiert sind, ohne dass die andere dafür ihren Mann aufgeben muss oder sich völlig der Szene anpassen muss, um akzeptiert zu werden???
Das ist jetzt vielleicht etwas knapp gerafft formuliert, aber meine Kernfrage. Ich lebe in einer großen multikulturellen Stadt und kann nicht glauben, dass sie nicht existieren, aber bin ich den blind???
Viele Grüße – LittleSwan
Ihr müsst definitiv mehr in die Kleinstädte gehen ;) . Ich habe in keiner Multikultistadt gelebt, bis ich zum Studium weg gezogen bin und habe dort eigentlich fast nur feminine Lesben kennengelernt. Jedenfalls waren sie in der Überzahl.
Wie du sie außerhalb der Szene kennen lernst, darüber bin ich mir allerdings auch unschlüssig, denn es steht ja niemandem auf die Stirn geschrieben und an eine so genannte Antenne, mit der man Gleichgesinnte ausmacht, glaube ich nicht. Vielleicht einfach mal Cafes suchen, in denen eben nicht nur Lesben, sondern auch Schwule verkehren. Da schließt sich Männerhass zumindest schon mal weitgehend aus. Bei uns damals in der Kleinstadt (ich werde wehmütig ;) ) war das immer eine gute Mischung und da hat man viele weibliche Frauen kennen gelernt.
Im Übrigen habe ich jetzt doch mal das Blog eingerichtet (http://zwischendengeschlechterrollen.wordpress.com), weiß aber noch nicht, was daraus wohl entstehen wird :) .
Also das mit den Kleinstädten kann ich nicht bestätigen. Wir haben ungefähr 60000 Einwohner, liegen im tiefsten Osten und laut neuester Wahlergebnisse sind wir leider auch ein NPD-Hort, also stockkonservativ und schlimmer, aber bei uns war immer alles sehr gut durchmischt und es gab sehr viele feminine Lesben. Jetzt bin ich in einer größeren Stadt, weiter im Westen und begegne mehr maskulinen Lesben. Ich glaube, man sollte da mal eine demographische Untersuchung machen. :D
Glückwunsch zur Antenne ;) . Meine funktioniert nicht richtig. Immer, wenn ich glaube, Sympathie auf der anderen Seite zu sehen, erzählen mir die Frauen, sie hätten einen Freund. Aber ich glaube, dass es keine Antenne für Lesben gibt. Es gibt eben nur eine dafür, ob dich jemand sympatisch findet oder nicht und die hat zum Glück jeder. Oder willst du mir erzählen, dass du, wenn du durch die Straßen läufst, sofort sagen kannst, die und die ist lesbisch? Ich glaube nicht :D .
Aber mal eine Frage, warum glaubst du, dass eine maskuline Frau zu sein, der erste Schritt ist, eine andere Frau zu lieben?
Ich denke es kommt darauf an: In Berlin z. B. ist die Szene, soweit ich weiß, eher maskulin orientiert, in Köln gibt es eine Bar, wo man eigentlich fast nur feminine Frauen findet. Mit den Kleinstätten, das kann ich nicht beurteilen, mal so, mal so, schätze ich. Ich habe gehört, dass je konservativer die Gegend ist, desto maskuliner sind die Lesben, vielleicht, weil das der erste Schritt ist, eine Frau zu lieben.
Es ist schon sehr schwierig, eine feminine Freundin zu finden, ich denke, man muss einfach offen für verschiedene Möglichkeiten sein, z. B. auch das Internet (wir haben in der Kategorie „Links“ auch verschiedene feminin-orientierte Portale angegeben). Ich glaube viele kommen um die Fernbeziehung nicht drum herum.
Das mit den gemischten Cafes (Lesben und Schwule) ist gar keine so schlechte Idee finde ich, denn manchmal schleppen die Schwulen da auch ihre beste Freundin mit und ich glaube, dass das manchmal auch Frauen sind, die eine Frau suchen und deshalb mit in die Szene gehen (sie trauen sich nur nicht so richtig und machen das über einen Mann, so ähnlich, wie manche Heterofrauen an Pornos kommen, nämlich über ihren Freund).
Mit der Antenne, da muss ich dir, Robbe, aber widersprechen, denn ich habe die meisten interessanten Frauen ausschließlich über meine Antenne kennegelernt. Das war nicht immer so, weil früher hab ich eben immer in diesen Klischees gedacht: hetero gleich feminin, lesbisch gleich maskulin. Ich bin mit der Zeit einfach selbstsicherer geworden, was vor allem daran lag, dass sie Frauen, die ich gut fand, auch auf mich zugegangen sind. Ich denke, dass kann ich nur jeder Frau empfehlen, einfach selbstbewusst zu sein und sich auf die eigene Intuition zu verlassen. Wenn eine starke Anziehungskraft da ist, so geht sie meistens von beiden Seiten aus, bzw. sieht man etwas in der Frau, was einem ähnlich ist und das ist auf jeden Fall keine Einbildung.
Also ich weiß es nur von einer Freundin, die durch die USA gereist ist, und dort ist es ihr total aufgefallen, dass in den eher konservativ eingestellten Bundesstaten (und es gibt in den USA bekanntlich sehr große Mentalitätsunterschiede in den verschiedenen Landesteilen), dass in den konservativesten Regionen die Lesben immer am maskulinsten waren. Ob man das jetzt auf Deutschland übertragen kann ist natürlich eine andere Frage, aber eine Untersuchung dazu wäre schon interessant ;-)(es wird leider generell so wenig über Lesben geforscht).
Warum denke ich, dass es der erste Schritt ist, zur Maskulinität zu greifen, um eine Frau zu lieben?
Ich denke, das muss jetzt nicht auf alle maskulinen Frauen zutreffen, dass es ein grundsätzliches Phänomen ist: Frauen ist seit Jahrtausenden vermittelt worden, dass sie keine eigene Identität haben, sondern nur eine an den Mann gekoppelte Rolle spielen. Diese Rolle hat sich zwar immer wieder gewandelt, doch ist sie in sich eine Rolle geblieben. Wenn jetzt Frauen die Entscheidung treffen, eine Frau zu lieben, so ist es vielleicht der erste Schritt, um dies zu erreichen, nach der Männerrolle (was ebenso eine konstruierte Rolle ist) zu greifen, weil es sonst nichts anderes gibt. Frauen brauchen Vorbilder, sie nehmen immer das, was es gerade im Angebot gibt (gutes Beispiel ist die Serie L-Word, die meiner Meinung nach einen großen Teil dazu beigetragen hat, dass es inzischen mehr feminine Lesben gibt). Schwule haben sich vor den Lesben emanzipiert und ich glaube, dass Lesben dadurch es auch geschafft haben, weil sie es einfach nachgemacht haben (das kann man auch in vielen Ländern beobachten in denen Homosexualität ein großes Tabu ist und Frauen sehr unterdrückt werden, wo erst Schwule anfangen, sich zu ihrer Homosexualität zu bekennen und Lesben dann auf den Zug mitaufspringen). Und ich denke das Besondere an femininen Lesben ist, dass sie es widerlegen, dass Weiblichkeit eine an das Patriarchat gekoppelte Rolle ist, sondern, das Weiblichkeit für sich selbst steht.
Bezüglich des „Lesben-Radars“:
Also was mir auf der Straße wirklich schon ein paar mal passiert ist, ist, dass ich z. B. Blickkontakt mit femininen Frauen aufgenommen habe (meistens ältere) und sie den immer wieder erwiedert haben, mich angelächelt und geflirtet haben und manche haben mich sogar angequatscht (ich werde dann leider nur immer schüchtern und krieg’s dann selbst nicht hin, weil ich so geschockt bin, dass sie mich ansprechen ;-)).
Und ein konkretes Beispiel: In meinem Schauspielkurs, den ich letztes Jahr gemacht habe, fiel mir eine Frau auf, weil sie irgendwie eine andere Energie als die anderen Frauen hatte. Sie war sehr hübsch und intelligent und kam aus Südamerika. Ich kam mit ihr gleich ins Gespräch und ungefähr beim dritten mal nach dem Kurs hat sie mir gesagt, dass Frauen für sie ja so „magisch“ sind und sie ältere Frauen besonders toll findet. Sie hat mich dann zu sich eingeladen und mit mir geschlafen, sie hatte allerdings extreme Panik, dass ihre Mitbewohner etwas davon mitbekommen… Nach diesem Erlebnis ist mir klar geworden, dass viele Frauen, die man so im Alltag trifft, sehr offen für zumindest sexuelle Erfahrungen mit Frauen sind und bei der Dame aus meinem Schauspielkurs hätte ich NIEMALS vermutet, dass sie auf Frauen steht, weil sie einfach so gut aussah und auch nicht deutsch war (man hat halt so seine blinden Flecken…) .
PS: Das mit dem Blog von dir ist eine tolle Idee, ich werde mir noch ein paar Gedanken dazu machen und mich bei dir melden.
Okay, USA, ja, hm, USA ist ein sehr zweischneidiges Blatt, glaube ich. Zwar wird immer von einer multikulturellen und liberalen Gesellschaft gesprochen, aber gerade in den Südstaaten sind die Menschen alles Andere als aufgeschlossen, Minderheiten gegenüber (das ist beispielsweise empirisch schon einmal getestet worden), auch wenn sich das Bild langsam wandelt und die USA mit einem möglichen farbigen Präsident ja auf einem guten Weg sind. In Deutschland beschränkt sich solch arge konservative Haltung wohl vor allem auf dörfliche Gemeinschaften (Ich zitiere einen Nachbarn meiner Oma, der sich, als ich daneben stand, darüber echauffierte, dass schwule Soldaten irgendwelche gleichen Rechte bekommen: „Zu Hitlers Zeiten hat man sie ins KZ geschickt und vergast.“) oder halt sehr religiöse Orte. Ich studiere leider nicht Soziologie, sonst hätte ich das mit der Forschung doch mal in Angriff genommen ;) . Was die „Forschung“ zu Lesben und ihrer Geschichte angeht, muss ich dir Recht
geben. Sie steht weitgehend im Hintergrund. Inzwischen gibt es ein paar sehr gute Bücher, auch in literarischer Hinsicht (für mich interessant), aber wenn man nach schwuler Forschungsliteratur sucht, ist man da wohl schneller bedient.
Hm, okay, du meinst also mit der zuerst ergriffenen Männerrolle eine Art Findungsprozess der lesbischen Frau? Das kann ich nachvollziehen und wohl auch bestätigen. Manchmal verläuft das aber auch in die andere Richtung. Die einzige lesbische Frau, die mein Herz mal erobert hat, hatte erst lange Haare, wurde deswegen aber auch mal schief angesehen und hat sich später die Haare – leider Gottes – abschneiden lassen. Zwar stehen ihr die kürzeren Haare auch und sie verhält sich auch nicht anders, aber es ist wirklich traurig, sie sah mit langen Haaren so toll aus.
Tz, wieso haben eigentlich alle diese Antenne? Meine ist bei meiner Geburt abgebrochen ;) . Mir passiert das nie, ich täusche mich immer in den Absichten der Frauen. Eine maskuline Lesbe erkenne ich gerade noch so, wenn sie in der Bahn mir gegenüber sitzt, mit ihrer Freundin im Arm, die davon redet, mit ihr ins Bett zu wollen. Aber feminine Lesben erkenne ich wohl nicht so einfach. Vielleicht gibt es im grauen Osten ja auch keine :D . Oder, wie mein bester Freund immer sagt, ich wohne einfach in der falschen Stadt ;) . Aber ich glaube, du hast schon Recht. Man hat von einer Lesbe eben ein bestimmtes Bild und nach dem sucht man, weil man irgendwie ein Erkennungszeichen braucht und ist in dem Moment wahrscheinlich betriebsblind für das Lächeln einer schönen femininen Frau, die an Frauen interessiert ist.
Sophia:
Eine Antwort habe ich noch nicht darauf gefunden, aber eines weiß ich: es hat irgendetwas mit der Gesellschaft als übergeordnete Instanz zu tun, denn ich weiß von Claudia, dass es in ihrer Generation bei Heterofrauen ein absolutes Tabu ist, sich sexuell mit Frauen einzulassen und in unserer Generation ist das schon ganz anders. Also muss sich das Bewusstsein von Frauen im Verlauf der Zeit irgendwie gewandelt haben und das finde ich schon erstaunlich
Erstaunlich?!? Hast du schon mal was von Anna Göldi gehört? Kürzlich wurde sie ja rehabilitiert.
http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/anna_goeldi_letzte_hexe_europas_unschuldig_erklaert_glarner_parlament_rehabilitiert_1.817013.html
smile…
Nun sollte ich aber besser ruhig sein…
I gotta rebuild all my characters because they got hacked!
P.S.: Was war zuerst…
Die Henne oder das Ei (philosophisch)?!?
oder anders gesagt…
Adam (der Mensch) – Wurde zu Adam und Eva
Doch gerade durch Weltreligionen (patriarchal), wurde aus Adam = Mann und Eva entstand logisch aus einer seiner Rippen!
Auch war noch nicht so lang diese DaVinciCode Ära… Dass war auch bewusst! Um gewisse Sachen zu verbärgen…
Robbe:
Auch wenn es ein schöner Gedanke ist, wird das, was ihr euch wünschen würdet, nämlich die Öffnung der lesbischen Szene für bisexuelle bzw. heterosexuelle Frauen nicht (allzu bald) passieren. Aufgrund der Abgrenzungen, die unser gesamtes Leben definieren.
Du hast es selbst schon angedeutet, deine Erfahrungen mit heterosexuellen Frauen waren meist sexueller Natur (so wie ich es aufgefasst habe). Ich denke, viele lesbische Frauen möchten eben nicht nur ein sexuelles Experiment sein. Sie verlieben sich vielleicht in diese Frau, werden aber in ihren Erwartungen enttäuscht, weil die heterosexuelle Frau in diesem Moment nur Sex, oder eben eine Erfahrung machen, möchte und keine Beziehung. Darum lehnen viele wahrscheinlich auch bisexuelle Frauen ab,
Da stimme ich dir zu: aber Robbe, Robbe, Robbe…
weil die heterosexuelle Frau in diesem Moment nur Sex, oder eben eine Erfahrung machen, möchte und keine Beziehung. Darum lehnen viele wahrscheinlich auch bisexuelle Frauen ab,
Na und warum suchen dann viele, ob jetzt beste Freundin oder nette Leute für Ausgang etc.?!?
Aber sehr komisch finde ich… Dass so viele hetero Frauen, für ihre Männer eine Frau suchen oder er sucht sogar für sie!!! Meistens ist dies eine Wunschvorstellung des Mannes, 2 Frauen im Bett mal haben… Oder sie zu ertappen! Im Grunde voll logisch!
Jedenfalls da sie ja auch hetero ist… Will sie ihn ja möglichst auf den Höhepunkt bringen! Gewährt es, aber trotzdem war es nicht so geil für sie!
Genau so gibt es logo auch Frauen, die 2 Männer gern mal hätten…
Sexuallität ist ein grosses Thema und geht noch vieeeel weiter!)
Aber wenn eine Frau Bi ist, dann bin ich voll nicht deiner Meinung! Dann werden plötzlich die Männer eifersüchtig?!?
Nach dem Motto: Eine Frau weiss besser, was einer Frau gefällt…
Oder noch schlimmer: Sex ja, aber Küssen ne wo denkst du hin?!?
Und lesbisch…
Sind Frauen die bi oder schon immer lesbisch waren, auch wenn sie es verdrängten (comming-out), wegen was auch immer!
Aber ganz wichtig wäre noch zu erwähnen…
Es gibt auch Frauen und Männer, die schon immer das Geschlecht wechseln wollten (sind im falschen Körper)!
z.B. Aussagen alla ich wollte immer ein Junge sein…
oder wenn ich ein Paar sehe, dann beneide ich ihn und wünschte an seiner Stelle zu sein. Ist aber auch meist durch den Druck, der die Gesellschaft verursacht!
z.B. Jungsbevorzugung… Da ist es wohl verständlich, dass sich so viele Mädchen lieber mit einem Jungen indentifizieren…
Gibt es aber auch umgekehrt… z.B. Statussymbol Frau, die braucht nur ihre Beine zu spreizen und kriegt alles! Oder gar ihr habt so viele schöne Spielsachen und Kleidung, wir aber nicht!
Es wird aber noch trauriger… Wenn eine schöne Frau schon fast einen Waffenschein braucht, um noch raus zu gehn. Und sich deshalb ändern muss, da sie sonst nur Probleme bekommt?!?
Robbe:
Bewusstsein der Frauen tatsächlich weiter entwickelt, im Moment finde ich, ist da eher Orientierungslosigkeit zwischen extremen Feminismus und der Rückkehr in ein Steinzeitweibchenschema.
Na hoffen wir es nicht, jedoch liegt es an euch allen (Menschen)!!! Wir sind ja wieder in einer Hochkultur zur Zeit… Hochkulturen gab es schon öffters! Leider war bei jeder Hochkultur das Phänomen zu betrachten: Das die Hochkultur eben ihr Hoch erreicht hatte! Die Folge war, dass eben die Steinzeit wieder anbrach…
Aber ihr kennt doch sicher auch z.B. Cäsar und Cleopatra?
Waren ja beide Härrscher, die hatten nicht nur eine Wirtschaft… Ne sogar Sauna und allg. ganze Sanitäre-Anlagen.
Oder Calligula… Sonst schau dir den Film mal an! Da wird gerade die sexuallität in einer Hochkultur angesprochen!
Da könnte ich dir noch vieles aufzeiten!
Neuere Beispiele, brauche ich ja nicht zu erläutern oder?!?
Jedoch als Tip: In Museen, alten Gemälden z.B. auch die Steinzeit und Symbole oder Wandmahlereien… Geben auch sehr viel Aufschluss über unsere gesellschaftliche Entwicklung!
Sophia und Claudia…
Wieso… wieso, es sooooo viele Klemmlesben gibt, ist hoffendlich nun geklärt.
Claudia ist doch auch ein 80-iger, wenn ich mich recht erinnere?!?
Kennt ihr Madame Curie? Oder nur Wilhelm Conrad Röntgen?!?
Wieso komm ich jetzt da draut??? Ganz einfach, wegen männdlichen Lesben und patriarchal…
Also uns hat man in der Schule vermittelt, dass Conrad Röntgen der Erfinder der Röntgenstrahlung sei. Darüber haben wir eine Kurzgeschichte gelesen…
Jedenfalls mussten die beiden ihren Spass gehabt haben! Sie röntgeten sich gegenseitig und bildeten sich so oft ab… War wie fotografieren und auch sah man seinen Körper mal von innen. Es war spannend, faszinierend und machte sicher auch spass! Jedoch starben ja die beiden bald, an den Folgen der Strahlung… Traurig aber war!!! Dadurch wurde die Gefahr der Röntgenstrahlung auch noch bekannt…
Jedenfalls war Madame Curie der Genius ;) – Trotzdem erntet Conrad die Lorbeeren! Wie das jetzt?!? In dieser Zeit, war es eben nur möglich etwas zu verwirklichen über einen Mann (das soll nicht heissen, dass sie sich nicht liebten).
Jedenfalls stimmt es mich sehr nachdenklich… Wenn einem vermittelt wird im Studium, dass alles Conrad zu verdanken sei und nebenbei das sie sich zu Tode gerönntgt
hätten (um die Problematik der Strahlung zu erläutern)!
Einem eine sogennante Emanze und ev. auch Femministin erläutert, wie diese Geschicht eigentlich war. (Emanze und ev. Femministin, da ja alle die sich so benehmen oder bezeichnen, als sollches oder als Kampflesbe tituliert werden! Jedoch ist sie voll weiblich und setzt sich immer für schwächere ein, was ja auch eine weibliche Eigenschaft ist und ich nenne da noch das Helfersyndrom! Kinder hat sie und verheiratet ist sie auch noch… auch wenn die beiden ca. 20-ig Jahrelang schon getrennt leben!!!
Plötzlich tauch da noch was auf! Einmal fand eine Cousine, die immer wie ein Kerl war… Im bezug auf ihr Verhalten!
Emanzipation heisse, die Schlechten Eigenschaften eines Mannes zu übernehmen?!?
Sie brachte das wie ein Witz und Lustig war es auch… Doch hatte ich den Begriff nie zuvor gehört! Und später immer im Bezug auf Kampflesbe!
Naja… ich bin halt eben ein Spätzünder und vorallem, wenn es mich betrifft!
Jedoch habe ich die Problematik erkannt und es nun auch absolut geschnallt!!!
Weiblichen Lesben sind daher ja auch so schwer zu erkennen!!! Die verstecken sich eher, als ihre weiblichkeit aufzugeben.
Nun habe ich aber dadurch gemerkt, dass es da schon einige gegeben hätte… Ob nun männlich oder weiblich ;)
Und nun an alle männlichen Lesben… Sagt einer Frau nie sie sei eine bitch, tussi oder was auch immer negativ rüberkommt! Denn so werdet ihr nie das Herz eurer angebeteten erobern!
Wenn eine gewisse Vertrautheit schon da ist… Kann es durchaus erotisch sein, wenn eine Frau findet z.B. du bist meine „Bitch“, aber Frauen generell so zu bezeichnen oder als Barbi ist beleidigend!!! Oder mal anders rum… Sind den männliche Lesben, wie läuffige Hündinnen, also Dauerspitz?!? Grins
Hey Robbe,
gerade wollte ich auf deinen eröffneten Blog schauen, doch leider ist er nicht mehr vorhanden…schade eigentlich..ich fühle mich nämlich zwischen zwei Ufern…und hätte mich über mehr austausch sehr gefreut…
Vielleicth hast du ja lust nochmal so eine Homepage zu eröffnen..ich wäre auf jeden fall dein erster gast *g*